Zwischen Hamburg und Haiti

Heimat in der Fremde

Sonntag, 28. Juli 2019, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Kopfhörer auf Globus, dahinter ein Lederkoffer  (Montage) © panthermedia, Fotolia.com Foto: Günter Slabihoud, Stocksnapper

Haiti Magazin: "Heimat in der Fremde"

NDR Info - Zwischen Hamburg und Haiti -

Diesmal: Little Haiti - neuer New Yorker Stadtteil / Klein Nippon - Düsseldorfs japanisches Viertel / Milwaukee - die deutscheste Stadt der USA

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Ein Teil von Little Nippon ist diese Pagode.

Bis Einwanderer im fremden Land wirklich ganz und gar ankommen, dauert es mindestens zwei Generationen. Oft bringen sie ihre Kultur mit ins Gastland - ihr Essen, ihre Sprache, ihre Musik und ihre Alltagsrituale. Um auch im neuen Land das Gefühl von "Heimat" zu haben. Im Magazin geht es um dieses Stückchen Heimat in der Fremde. Es besuchen Haitianer, die in New York ihre eigene kleine Community etabliert haben. Little Haiti heißt das neue Stadtviertel dementsprechend. Es wirft einen Blick auf Klein Nippon, das ist das japanische Viertel in Düsseldorf - und reist nach Milwaukee im Mittleren Westen der USA, wo noch an allen Ecken und Enden Spuren deutscher Einwanderer zu finden sind.

Little Haiti - neuer New Yorker Stadtteil

eine Reportage von Kai Clement

In New York City sollen sage und schreibe 250 unterschiedliche Nationalitäten zuhause sein. Ein Schmelztiegel aus höchst unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Hautfarben und Kulturen. In der Vergangenheit haben viele ethnische Gruppen sich in ihrem Viertel zu einer Community zusammengefunden. Daher gibt es in New Yorks Lower Eastside die weltweit größte Chinatown, mitten in Manhattan ein koreanisches Viertel, in Queens ein Little India - und seit ein paar Monaten in Brooklyn ein Little Haiti. Ein kleines Haiti - mit vielen kreolischen Geschäften, Restaurants und Kultureinrichtungen. Kai Clement hat sich dort umgesehen.

Little Haiti in Brooklyn

Klein Nippon - Düsseldorfs japanisches Viertel

eine Reportage von Simone Hamm

Man muss nicht nach Japan fahren, um Teezeremonien, Trommelkonzerte, japanische Gärten, Tempel oder Mangaläden  zu besuchen. In Düsseldorf in der Immermannstrasse glaubt man fast in Japan zu sein. Beim Gemüsemann stapeln sich gelbe Wasseräpfel. In den Fenstern der Haushaltsläden sind feine Porzellanbecher und Teekannen zu sehen. Und über Friseursesseln hängen Plakate von den hippen Japanerinnen mit witzigen Frisuren. Über 6.500 Japaner wohnen hier, sie haben sich ihr kleines Tokio am Rhein geschaffen. Simone Hamm ist durch die Immermannstrasse in Düsseldorf geschlendert.

Besuch bei "Little Nippon" in Düsseldorf

Milwaukee -  die "deutscheste" Stadt der USA

eine Reportage von Sebastian Schreiber

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Das Bavaria Bierhaus in Milwaukee - hier musizieren zwei Männer in Tracht.

Die Stadt Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin war einst die deutsche Hauptstadt der USA: Vor über hundert Jahren kam etwa jeder dritte Bürger in Milwaukee aus Deutschland. Im Laufe des 20. Jahrhunderts verschwanden dann die deutschen Schulen, Zeitungen und Lokale so langsam - doch die Einwanderer haben ihre Spuren hinterlassen. Deutsche Küche und Brauchtum sind noch immer tief in der Stadt im Mittleren Westen der USA verwurzelt: Wie und wo zeigt sich das Erbe der Immigranten? Sebastian Schreiber hat sich in Milwaukee auf Spurensuche begeben.

Musik in der Sendung

Best of both worlds: k.A.
Ragga creole: Ensemble
Zouk beach 1: Nicht genannt
Default: Ensemble
Japanese restaurant 1: Ensemble
Japanese heaven: Diverse
Little Japan: Los Lobos
The German beer drinking song: Andy Fisher