Zwischen Hamburg und Haiti

Kenia - das Land des Kaffees und der Läufer

Sonntag, 10. Februar 2019, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Der Profi-Läufer Duncan Kyalo Makawa steht in Kenia im Arboretum-Park © NDR Foto: Bettina Rühl

Kenia: das Land des Kaffees und der Läufer

NDR Info - Zwischen Hamburg und Haiti -

Frage: Wie verdient man in Kenia Geld? Antwort: vielleicht mit Kaffeeanbau im Hochland und mit Erfolgen im Langstreckenlauf! Manchmal finanziert auch das Eine das Andere.

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Ein Feature von Bettina Rühl

In Kenia sind die Menschen ganz besonders schnell unterwegs. Laufen ist ein nationales Hobby - und darüber hinaus für viele Menschen auch Lebensinhalt und Lebenstraum. Mit Marathons erfolgreich zu sein und viel Geld zu verdienen - das ist das Ziel vieler Kenianer. Vorbilder finden sie reichlich im eigenen Lande. Im Hochland herrschen ideale Laufbedingungen: Das ganze Jahr ist es nicht zu kalt und nicht zu warm. Einziges Problem: Eine Aschebahn fürs Training gibt es nur in Nairobi. Dort allerdings gibt es neben den vielen, mit Autos überlasteten Straßen auch schöne Parks zum Laufen.

Exporthits aus Kenia: Spitzenläufer und Kaffee

Trainiert wird selbst in alter Trainingskleidung

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Der Kaffee-Bauer Charles Wanjohi erntet Kaffee auf seinem Feld.

Trainiert wird immer, selbst wenn Laufschuhe und Trainingskleidung oft alt und gebraucht sind. Wer Glück hat, verdient das Startgeld für Wettkämpfe durch Kaffeeanbau. Denn Kaffee ist schon immer ein wichtiger Exportartikel Kenias - und inzwischen auch ein Modegetränk in der Stadt. Während sich die Kaffeebauern im Hochland Gedanken darüber machen, wie sie noch mehr rote Kaffeekirschen von ihren Sträuchern pflücken können, lernen junge Leute in einer kürzlich eröffneten Barista-Akademie in Nairobi die perfekte Herstellung aller möglichen Kaffee-Spezialitäten. Bettina Rühl, 2018 Preisträgerin des Robert-Geisendörfer-Preises der Evangelischen Kirche für ihre Berichterstattung aus und über Afrika, ist in Kenia eingetaucht in die Welt von Läufern und Kaffee.