Zwischen Hamburg und Haiti

Sonntag, 26. Mai 2019, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Kopfhörer auf Globus, dahinter ein Lederkoffer  (Montage) © panthermedia, Fotolia.com Foto: Günter Slabihoud, Stocksnapper

"Tierisches" im Haiti-Magazin

NDR Info - Zwischen Hamburg und Haiti -

Die Themen: Ab auf die Insel - Wasserbüffelauftrieb auf dem Darss | Zum Schutz der Nashörner - Frauen-Wildhüter in Südafrika | Affenplage im Regierungsviertel von Neu Delhi.

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Im Magazin von "Zwischen Hamburg und Haiti" geht es um Tiere. Heimische und exotische, um bedrohte Tierarten und Plagen, wie Büffel, Nashörner und Affen. Und auch um die Menschen, die mit den Tieren zu tun haben. Es besucht eine Wasserbüffelherde an der Ostsee, die jedes Jahr im Frühling auf eine Insel in die Sommerfrische geschickt wird. Es begleitet die Black Mambas. Sie sind die sind die ersten weiblichen Wildhüter in Südafrika, die sich um den Schutz von Nashörnern kümmern. Und es besucht die indische Hauptstadt Neu Delhi, die mit einer Affenplage zurechtkommen muss.

Ab auf die Insel - Wasserbüffelauftrieb auf dem Darss

Eine Reportage von Katja Bülow

Sie fressen Schilf, Binsen und Sauergräser - all das, was Kühe nicht mögen. Deswegen sind Wasserbüffel für Landwirte an den Küsten besonders interessant. Auf der Halbinsel Darss an der Ostsee leben mehr als 260 dieser robusten Fleischrinder. Im Winter stehen sie im Stall, und im Sommer grasen sie in mehreren Herden auf den feuchten Wiesen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Dort tun sie gleichzeitig noch was für den Naturschutz, denn sie halten die Nistplätze vieler Küstenvögel frei von Salzgras und Schilf. Jedes Jahr im Frühling heißt es für die Wasserbüffel - ab zum Grasen auf die Insel Schmidtbülten mitten im Bodden. Katja Bülow war beim Wasserbüffelauftrieb am Darss dabei.

Wasserbüffel auf dem Darss

Zum Schutz der Nashörner - Black Mambas, die ersten Frauen-Wildhüter in Südafrika

Eine Reportage von Conny Frühauf

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Diese Tierschützerinnen in Südafrika nennen sich Black Mambas - sie beschützen Wildtiere, speziell Nashörner

Nashörner gehören wohl den am meisten bedrohten Tierarten. Gejagt werden sie von Wilderern vor allem wegen ihres Horns, das in pulverisierter Form vielerorts als medizinisches Wundermittel gilt. Seit ein paar Jahren haben die Verantwortlichen im Balule Nature Reserve in Südafrika ein neuartiges Konzept entwickelt. Statt Wilderern wie bisher mit Waffen den Kampf anzusagen, patrouillieren Anti-Wilderer-Einheiten mehrmals täglich zu Fuß am Zaun entlang. Das Besondere an dieser Einheit: Bis auf zwei Ausnahmen ist es eine reine Frauentruppe. Black Mambas nennen sich die Nashorn-Retterinnen. Conny Frühauf hat sie besucht.

Neu Delhi - Affenplage im Regierungsviertel

Eine Reportage von Bernd Musch-Borowska

Viele Menschen halten Äffchen für nette, possierliche Tiere. Aber in der indischen Hauptstadt Neu Delhi haben die Affen ihre "Nettigkeit" verloren. Ganz im Gegenteil: Die Makaken-Population vermehrt sich nicht nur explosionsartig, sondern wird auch immer aggressiver. Mittlerweile haben die Affen ihre Scheu vor dem Menschen gänzlich verloren. Die Behörden warnen sogar davor, sich den Tieren zu nähern oder Augenkontakt mit ihnen aufzunehmen. Und noch eine Plage macht den Menschen in der indischen Hauptstadt zu schaffen. Schlangen! Über die tierischen Störenfriede berichtet aus Neu Delhi Bernd Musch-Borowska.