Zwischen Hamburg und Haiti

Auf Inseln gebaut: New York City und der East River

Sonntag, 14. April 2019, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Skyline des New Yorker Stadtteils Manhattan mit Freiheitsstatue. © picture-alliance / Bildagentur Huber

New York City und der East River

NDR Info - Zwischen Hamburg und Haiti -

New York ist eine Inselwelt, zumindest wenn man die Stadt mit dem Boot entdeckt. Am besten geht das auf dem East River der eigentlich kein Fluss ist.

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Eine Sendung von Kai Clement

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Wurde im Mai 1883 eröffnet: die berühmte Brooklyn Bridge.

New York ist eine Inselwelt, zumindest wenn man die Stadt mit dem Boot entdeckt. Am besten geht das auf dem East River. Er ist in Wahrheit kein Fluss, sondern eine Meerenge. Sie verbindet den Long Island Sound im Nordosten mit dem offenen Atlantik im Süden. Wegen der Gezeiten strömt der East River mal nach Norden, mal nach Süden - und das kräftig mit bis zu fünf Knoten. Das Wasser vermischt sich mit dem des Hudson River, der ein richtiger Fluss ist, fast 500 Kilometer lang. Er fließt westlich an der Halbinsel Manhattan entlang und bildet die Grenze zu New Jersey.

East River - eine natürliche Grenze zu Long Island

Der East River trennt die Stadtteile Manhattan und Bronx von Brooklyn und Queens, die auf Long Island liegen. Diverse U-Bahnen und zehn Brücken verbinden sie. Die bekannteste und schönste ist die Brooklyn Bridge, die am 24. Mai 1883 eröffnet wurde. Entworfen hat diese Stahlkonstruktion der deutschstämmige Architekt Johann August Röbling. Im East River liegen einige Inseln, die sich sehr voneinander unterscheiden: Governors Island, Roosevelt Island, die Gefängnisinsel Rikers Island und City Island. Kai Clement hat sie mit einem Boot angesteuert.