Jazz Special

Forest Flower Dream

Freitag, 16. März 2018, 22:05 bis 23:00 Uhr, NDR Info

Am Mikrofon: Bert Noglik

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Jazz-Saxofonist Charles Lloyd steht seit mehr als 50 Jahren auf der Bühne. Hier spielt er auf dem New Jazz Festival in Moers am 11.06.2003.

Mit seinem Schaffen spannt er einen großen Bogen von meditativer Besinnung bis zu gesteigerter Expressivität. In seiner Musik findet sich beides: spirituelle Einkehr und ekstatische Verausgabung. Charles Lloyd, geboren am 15. März 1938 in Memphis, begann bereits als Jugendlicher, mit Blues-Legenden und Jazz-Innovatoren zu jammen. Nach Erfahrungen mit kammermusikalischem Jazz und Hard-Bop, formierte er Mitte der 1960er Jahre ein eigenes Quartett mit dem damals noch ganz jungen Keith Jarrett, das die Sehnsüchte der Flower-Power-Generation musikalisch Gestalt werden ließ und nicht nur auf Jazzfestivals, sondern auch in Rocktempeln wie dem Fillmore East gefeiert wurde.

Unermüdlich

Auf einem ersten Höhepunkt seines Ruhms kehrte Lloyd dem Konzertbetrieb den Rücken und verschwand meditierend in den Wäldern. Dem Pianisten Michel Petrucciani gelang es, ihn auf die Bühnen zurück zu locken. Seither entfaltet Charles Lloyd seine Kreativität, Jahresringen gleichend, mit bewundernswerter Kontinuität, in unterschiedlichen Spielkonstellationen, mit Brückenschlägen zu anderen Kulturen und fortwährenden Hymnen auf das Leben.

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