Das Forum

Fußballalltag im Zweiten Weltkrieg

Dienstag, 17. September 2019, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Asbjørn Halvorsen (M.), HSV-Präsident Emil Martens (l.) und der Sportbeauftragte des Gaus Nordmark, Egon-Arthur Schmidt. Am Rothenbaum 1933.  Foto: Stövhase

Abseits von der Front - Fußball im Zweiten Weltkrieg

NDR Info - Das Forum -

Auch im 2. Weltkrieg wurde um Fußballmeisterschaften gespielt. Für die kriegsgeschudenen Menschen eine Zerstreuung - für das Nazi-Regime eine kalkulierte Propaganda.

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Abseits von der Front
Ein Feature von Burkhard Hupe

Vor ziemlich genau 75 Jahren, im September 1944, geschah im deutschen Fußball etwas Ungeheuerliches. Der deutsche Vize-Meister LSV Hamburg wurde auf staatliche Weisung aufgelöst, existierte mit einem Federstrich nicht mehr. Der Luftwaffen-Sportverein Hamburg war zunächst eine Kriegsgeburt und dann - wenn man so will – auch ein Kriegsopfer. Der LSV Hamburg wurde nicht einmal zwei Jahre alt.

Fußball und Krieg, Fußball im Krieg - das kann man sich in Friedenszeiten kaum vorstellen. Und doch war es im Zweiten Weltkrieg Realität: bizarr und absurd, als Politik-Propaganda strategisch scharf kalkuliert. Als unterhaltsame Zerstreuung für kriegsgeschundene Menschen oder als surreale Illusion der Hoffnung, wenn jüdische Fußballer in Konzentrationslagern um eine KZ-Meisterschaft spielen.

Das Manuskript der Sendung
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Fußballalltag im Zweiten Weltkrieg

Abseits der Front wurde Fußball von den Nationalsozialisten auf bizarre Weise zur Propaganda und zur Zerstreuung kriegsgeschundener Soldaten genutzt. Download (306 KB)