Das Forum

Die umstrittene Treuhand-Bilanz

Mittwoch, 18. September 2019, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Auf einem Betonpavillon steht der Schriftzug "Die Treuhand informiert". © dpa picture alliance Foto: Jan Woitas

Zwischen Dichtung und Wahrheit - Das Treuhand-Trauma

NDR Info - Das Forum -

Die "Treuhand" wurde 1990 gegründet, um die volkseigenen Betriebe der DDR in private Unternehmen umzuwandeln. Das Thema löst bis heute bittere Debatten aus.

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Zwischen Dichtung und Wahrheit
Ein Feature von Sabine Adler

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1994 verabschiedete sich die Treuhand mit einer Pressekonferenz in Berlin. In der Mitte Birgit Breuel, links davon Hero Harms, rechts Heinrich Hornef.

30 Jahre nach dem Fall der Mauer ist vielen Deutschen nicht nach Feiern zumute. Statt Freude herrscht Frust, statt Stolz Nörgelei. Die Wende, so scheint es, war nicht eine Erfolgsgeschichte, sondern eine des Niedergangs.

Anstatt an die friedliche Revolution zu erinnern, die die Grenzöffnung erwirkte, knüpfen vor allem die Partei „Die Linke“, aber auch die AFD, heute an die Massenproteste Anfang der 1990er-Jahre an, als viele Betriebe schlossen und Hunderttausende arbeitslos wurden.

Der Schrecken verband sich damals mit dem Begriff „Treuhand“. Gegründet wurde die Behörde 1990, um die volkseigenen Betriebe der DDR in private Unternehmen umzuwandeln. Das Vorhaben sorgt bis heute für Debatten. Sogar ein neuer Untersuchungsausschuss wird gefordert.

Das Manuskript der Sendung
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Die umstrittene Treuhand-Bilanz

Vor dreißig Jahren fiel die Mauer, aber die Abwicklung von DDR-Betrieben durch die Treuhand hat ein Trauma hinterlassen. Ein erneuter Untersuchungsausschuss wird gefordert. Download (142 KB)