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Guatemala: Bittere Verzweiflung im Zuckerrohr

Mittwoch, 17. Juli 2019, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Der junge Fernando schaut bei der Feldarbeit hoch. © NDR Foto: Andreas Boueke

Bitteres Zuckerrohr: Landarbeiter in Guatemala

NDR Info - Das Forum -

Zucker gehört zu den beliebtesten Genussmitteln. Doch seine Herstellung ist Knochenarbeit. In Guatemala ernten Jugendliche das Zuckerrohr. Eine erschütternde Reportage.

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Ein Feature von Andreas Boueke

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Die Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern ist häufig die einzige Möglichkeit im ländlichen Guatemala, Geld zu verdienen.

Zucker gehört zu den beliebtesten Genussmitteln der Menschheit. Gewonnen wird er meist aus Rohrzucker in tropischen und subtropischen Regionen. Obwohl Zucker in unseren Supermärkten spottbillig angeboten wird, ist seine Herstellung gesundheitsschädliche Schwerstarbeit.

Unser Autor Andreas Boueke hat vor zwanzig Jahren zum ersten Mal auf den Zuckerrohrfeldern im mittelamerikanischen Guatemala recherchiert. Damals mussten auch Kinder, sogar Elfjährige, bei der Ernte helfen. Das sei heute nicht mehr so, versicherten ihm Verantwortliche der guatemaltekischen Zuckerindustrie. Auf ihren Feldern gäbe es keine Minderjährigen mehr. Doch das stimmt nicht. Viele Jugendliche sind auf das Einkommen aus der Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern angewiesen, wenn sie sich nicht kriminellen Jugendbanden anschließen wollen. Doch wer schon in jungen Jahren im Ernteeinsatz schuften muss, dessen Leben endet in Armut.

Das Manuskript der Sendung
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Guatemala: Bittere Verzweiflung im Zuckerrohr

Für die Zuckerrohrernte schuften jugendliche Landarbeiter auf den Feldern Guatemalas. Sie sind auf den Lohn angewiesen, die Arbeit ist teils schwer gesundheitsschädigend. Download (300 KB)