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Asse II: Wettlauf gegen das Wasser

Mittwoch, 16. Januar 2019, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Was wird aus dem maroden Atommülllager Asse II?
Ein Reportage-Feature von Axel Schröder

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Eine undatierte Aufnahme zeigt, wie Fässer im Bergwerk Asse II eingelagert wurden.

Vor zehn Jahren wurde öffentlich, dass im früheren Salzbergwerk Asse II bei Wolfenbüttel nicht nur einige wenige Atommüllfässer zu Versuchszwecken liegen. Es sind riesige Mengen: Insgesamt über 126.000 Gebinde mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Die Menge des Atommülls empörte die Menschen in der direkten Umgebung und löste Ängste aus - bis heute. Denn in das Atommülllager dringen mittlerweile täglich etwa 13.000 Liter Wasser ein. Die müssen abgepumpt werden und wiederum gelagert werden. Allen ist klar: Das kann kein Dauerzustand sein.

Aber wohin mit den Atommüllfässern? Und wie können die radioaktiven Fässer aus dem wasserdurchfluteten Bergwerk überhaupt sicher geborgen werden? Die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung hat Notfall-Pläne ausarbeiten lassen, um ein Zusammenstürzen der Stollen zu verhindern. Der Wettlauf gegen das Wasser hat begonnen.

Axel Schröder war im maroden Atommülllager Asse II und schildert den Stand der Dinge.

Asse II : Wettlauf gegen das Wasser

Das Manuskript der Sendung zum Download
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Asse II: Wettlauf gegen das Wasser

Die Wassermassen, die täglich in das alte Salzbergwerk Asse II eindringen, werden durch den dort gelagerten Atommüll teils kontaminiert. Welche Pläne gibt es für Asse 2? Download (198 KB)