NDR Info Nachrichten vom 13.05.2020:

Laschet für schnelle Grenzöffnungen

Düsseldorf: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet plädiert für ein schnelles Ende der Grenzschließungen. Es tue ihm in der Seele weh, dass die Schlagbäume in Europa wieder unten seien, sagte Laschet der "Süddeutschen Zeitung". Der CDU-Politiker forderte, die Grenzen noch in dieser Woche zu öffnen. Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich auf einer Unions-Fraktionssitzung Teilnehmern zufolge offen für eine schrittweise Öffnung. Es sei ihr wichtig, dass die Grenzkontrollen nicht bis Ultimo fortgesetzt würden, wird Merkel zitiert. Allerdings sollten Veränderungen nur in Kooperation mit den Nachbarstaaten erfolgen.| 13.05.2020 04:00 Uhr

Spahn: Genug Masken in Deutschland

Berlin: Deutschland hat laut Bundesgesundheitsminister Spahn keine Probleme mehr bei der Bereitstellung medizinischer Atemschutzmasken. Der CDU-Politiker sagte der Zeitung "Die Zeit", die Beschaffung habe mühsam angefangen. Inzwischen gebe es aber von den ersten kassenärztlichen Vereinigungen und Ländern Signale, die Lieferungen einzustellen. Spahn räumte ein, dass die Bundesregierung früher mit dem Einkauf von Masken hätte beginnen sollen. Das Thema sei aber zunächst noch nicht im Bewusstsein gewesen.| 13.05.2020 04:00 Uhr

Unions-Mittelständler gegen Auto-Abwrackprämie

Berlin: Eine Abwrackprämie für die Automobilbranche in der Corona-Krise stößt in Reihen der Union zunehmend auf Widerstand. Der Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert nach Informationen der Bild-Zeitung in einem Strategiepapier stattdessen Finanzhilfen für Kleinunternehmen. Schausteller, Reisebüros, Busunternehmer, Veranstalter und das Gastgewerbe brauchten die Unterstützung dringender, sagte der Chef des Gremiums, von Stetten, dem Blatt. Der Parlamentskreis fordert demnach einen Rettungsfonds und Steuererleichterungen für besonders krisenbetroffene Unternehmen.| 13.05.2020 04:00 Uhr

Twitter: Dauerhafte Heimarbeit für Mitarbeiter

San Francisco: Der Kurzmitteilungsdienst Twitter wird seinen Mitarbeitern erlauben, auch nach der Corona-Krise uneingeschränkt im Homeoffice zu arbeiten. Wenn es die Rolle und Situation der Beschäftigten zulasse, Arbeiten von zuhause zu erledigen, werde man dies möglich machen, erklärte das Unternehmen. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, dass es funktioniere, wenn Menschen an verschiedenen Orten zusammenarbeiteten.| 13.05.2020 04:00 Uhr

Rückgang der Asylanträge in der EU

Brüssel: Die Zahl der Asylanträge in Europa ist nach Angaben der Zeitung "Die Welt" in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 25 Prozent zurückgegangen. Das Blatt beruft sich auf bislang unveröffentlichte Zahlen der EU-Asylbehörde Easo. Bei den Zielländern ist demnach Deutschland mit fast 34.000 Anträgen nur noch auf Platz zwei. Spitzenreiter sei Spanien - dort hätten mehr als 37.000 Menschen Asyl beantragt, vor allem aus Kolumbien, Venezuela und Honduras.| 13.05.2020 04:00 Uhr

Deutschlandwetter

Das Wetter in Deutschland: (Am Tage im Norden Schauer, in der Mitte trocken, im Süden Regen, 9 bis 16 Grad.) Am Tage im Norden und Süden weiterer Regen, in der Mitte teils heiter, teils wolkig und trocken bei Höchstwerten zwischen 9 und 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag überwiegend freundlich, im Südwesten teils Regen, 10 bis 17 Grad. Am Freitag wechselhaft, im Süden gewittrig, 11 bis 18 Grad.| 13.05.2020 04:00 Uhr