NDR Info Nachrichten vom 07.07.2018:

Höhlendrama: Helfer bohren Rettungsschächte

Bangkok: Im Norden Thailands haben die Helfer begonnen, Rettungsschächte zu bohren, um zu den in einer Höhle eingeschlossenen Jugendlichen vorzudringen. Bislang habe man aber die zwölf jungen Fußballspieler und ihren Trainer nicht erreicht, sagte der Einsatzleiter. Wann und wie versucht werde, die Gruppe aus der Höhle zu holen, sei noch nicht entschieden. Laut Einsatzleitung sind die Jugendlichen zu geschwächt, um ins Freie tauchen zu können. Gestern war in der Höhle einer der Helfer bei der Verlegung einer Sauerstoffleitung ums Leben gekommen. Die zwölf Jugendlichen und ihr Betreuer hatten vor zwei Wochen einen Ausflug in die Höhle gemacht, bevor diese durch Monsunregen überflutet wurde.| 07.07.2018 15:15 Uhr

Merkel: Höhere Verteidigungsausgaben nötig

Berlin: Bundeskanzlerin Merkel hat sich nochmals dafür ausgesprochen, die deutschen Verteidigungsausgaben zu erhöhen. In ihrer wöchentlichen Video-Ansprache sagte die Kanzlerin, eine gute Ausrüstung sei man den Soldatinnen und Soldaten schuldig. Sie bekannte sich auch zu dem in der NATO vereinbarten Ziel, die Verteidigungsausgaben bis 2024 an die Marke von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung heranzubringen. Deutschland kommt in diesem Jahr auf etwa 1,2 Prozent. Im nächsten Jahr sollen es 1,3 Prozent sein.| 07.07.2018 15:15 Uhr

Daraa: Tausende kehren in Häuser zurück

Damaskus: Nach der vereinbarten Waffenruhe kehren Tausende geflüchtete Syrer wieder in ihre Häuser in der Provinz Daraa zurück. Wie die oppositionsnahe syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, sind die Kämpfe in der Region größtenteils eingestellt worden. Die Rebellen und die russischen Streitkräfte hatten die Feuerpause gestern ausgehandelt. Zudem verpflichteten sich die Aufständischen zur Abgabe schwerer Waffen. In Daraa hatte es seit Wochen heftige Gefechte gegeben. Mehr als 320.000 Menschen mussten nach UN-Angaben fliehen. Das Gebiet an der Grenze zu Jordanien ist eines der letzten in Syrien, das noch von Rebellen kontrolliert wird.| 07.07.2018 15:15 Uhr

Acht IS-Mitglieder im Iran hingerichtet

Teheran: Im Iran sind acht Mitglieder der Terrororganisation Islamischer Staat hingerichtet worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna wurden sie in einem Gefängnis der Hauptstadt gehängt. Im Juni vergangenen Jahres hatten die acht IS-Mitglieder das iranische Parlament sowie das Mausoleum des iranischen Revolutionsführers Chomeini angegriffen. Dabei kamen 18 Menschen ums Leben, mehr als 50 wurden verletzt.| 07.07.2018 15:15 Uhr

Überschwemmungen und Erdrutsche in Japan

Tokio: Bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Japan sind mindestens 20 Menschen gestorben. In der Region um Hiroshima und Kyoto im Südwesten Japans traten Flüsse über die Ufer, Brücken wurden fortgerissen, Straßen unterspült. Bewohner retteten sich auf Hausdächer. Ministerpräsident Abe sprach von einer ernsten Lage und wies sein Kabinett an, alles zur Rettung der Menschen zu tun. Zahlreiche Soldaten und Feuerwehrleute sind im Einsatz. Die Behörden ordneten an, betroffene Gebiete zu evakuieren.| 07.07.2018 15:15 Uhr

Bergunfälle: Ein Toter, zwei Verletzte in Österreich

Innsbruck: In den österreichischen Alpen sind drei deutsche Wanderer verunglückt. Ein Bergsteiger starb, zwei weitere Männer verletzten sich schwer. Bei dem Toten handelt es sich um einen 55-Jährigen aus Hessen. Er war bei Prägraten in Tirol ausgerutscht und abgestürzt. In Leutasch, ebenfalls in Tirol, überlebte dagegen ein Mann aus Sachsen einen Sturz in 40 Meter Tiefe. In Kaprun im Bundesland Salzburg verunglückte am Kitzsteinhorn ein Bergwanderer, der vermutlich aus Baden-Württemberg stammt. Die beiden Männer wurden in Krankenhäuser gebracht.| 07.07.2018 15:15 Uhr