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Berichte: Neue Ermittlungen in AfD-Spendenaffäre

Berlin: In der Spendenaffäre droht der AfD möglicherweise neuer Ärger. Wie das ARD-Magazin "Report Mainz" und "Der Spiegel" berichten, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Berlin gegen den Bundesschatzmeister der Partei, Fohrmann. Es gehe um den Verdacht auf Verstoß gegen das Parteiengesetz. Demnach wurden in den AfD-Rechenschaftsberichten der Jahre 2016 und 17 möglicherweise falsche Angaben gemacht. Fohrmann erklärte, er wisse nichts von einem Verfahren. Hintergrund sind den Berichten zufolge fragwürdige Wahlkampfhilfen eines Stuttgarter Vereins. Erst am vergangenen Dienstag hatte die Bundestagsverwaltung wegen mutmaßlich illegaler Wahlkampfhilfen für Parteichef Meuthen und seinen Vorstandskollegen Reil Strafgelder in Höhe von mehr als 400.000 Euro verhängt.

Madeira: Deutsche Verletzte außer Lebensgefahr

Funchal: Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira werden noch zwei deutsche Verletzte auf der Intensivstationen eines Krankenhauses behandelt. Sie befinden sich aber nach Angaben der Klinikleitung nicht mehr in Lebensgefahr. Auch der Zustand der anderen Patienten aus Deutschland sei stabil. Wann sie nach Hause reisen dürfen, ist allerdings noch unklar. Mediziner aus Deutschland waren gestern gemeinsam mit Außenminister Maas auf Madeira gelandet, um sich mit den Ärzten des Krankenhauses auszutauschen. Bei dem Busunfall vor zwei Tagen waren 29 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten sollen Deutsche sein. 16 Menschen wurden verletzt. Am Nachmittag findet ein Trauergottesdienst auf der Insel statt.

Karfreitag: Kirchen erinnern an die Kreuzigung Jesu

München: Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, hat dazu aufgerufen, Hass und Misstrauen in Europa entgegenzutreten. In seiner Karfreitagspredigt sagte Marx, die christliche Prägung Europas werde spürbar im Miteinander der Völker und Nationen. Es gehe um den Geist der Versöhnung und des Friedens. Auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bedford-Strohm, erklärte, Hass und Gewalt dürften keinen Platz haben. Außerdem unterstrich er den Zusammenhang von Karfreitag und Ostern. An Karfreitag sei der gefolterte Jesus im Gefühl der Gottverlassenheit gestorben. Der Ostersonntag aber zeige, dass die Welt nicht in einem dunklen Abgrund ende.

Israel riegelt Grenze zu Palästinensergebieten ab

Jerusalem: Israel hat zum bevorstehenden jüdischen Pessachfest die Übergänge zum Westjordanland und in den Gazastreifen abgeriegelt. Die Sperre trat um Mitternacht in Kraft und gilt bis zum 27. April. Die israelische Armee schließt regelmäßig zu hohen jüdischen Feiertagen die Grenzübergänge in die palästinensischen Gebiete. Das Militär begründete den Schritt mit der gegenwärtigen Sicherheitslage. Während der Abriegelung ist Palästinensern die Einreise nach Israel nur in Notfällen gestattet.

Gescheitert: vorerst keine Waffenrufe in Ostukraine

Kiew: Kurz vor der Stichwahl um das Präsidentenamt sind Verhandlungen über eine Waffenruhe in der Ostukraine vorerst gescheitert. Wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa mitteilte, soll am Mittwoch ein neuer Anlauf unternommen werden. Die Konfliktparteien wiesen sich gegenseitig die Verantwortung für das Scheitern der Gespräche zu. Zuletzt war Anfang März eine Feuerpause vereinbart worden. Sie hielt nicht. Am kommenden Sonntag wird in der Ukraine ein neuer Präsident gewählt. Amtsinhaber Poroschenko trifft in der Stichwahl auf den Polit-Neuling Selenski.

Auch im Norden wieder Demos für mehr Klimaschutz

Hamburg: In zahlreichen deutschen Städten haben heute wieder Schüler für besseren Klimaschutz demonstriert. In Hamburg versammelten sich mehr als 300 junge Menschen am Jungfernstieg zu einer Mahnwache. Angemeldet waren außerdem Kundgebungen von "Fridays for future" in Wolfsburg, Greifswald, Lüneburg und Winsen. Unterstützt wurden sie auch von EU-Kommissionspräsident Juncker. Er lobte in einem Interview, dass endlich wieder junge Menschen auf die Straße gingen, weil sie sich Sorgen um ihre Zukunft machten. Zudem kritisierte er die deutsche Klimapolitik. Die Ziele würden nur ungenügend umgesetzt.

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