"Hand in Hand": Der große Spendentag in Niedersachsen

Stand: 11.12.2020 22:04 Uhr

Viele Prominente haben bei der NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" am Telefon Spenden gesammelt. Geholfen wird Menschen, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind.

Wer am Freitag früh aufgestanden war, der hatte die Chance, mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu sprechen. Einige Kolleginnen und Kollegen aus seinem Kabinett, aber auch Sportler wie der Turner Andreas Toba oder Tennis-Star Nicolas Kiefer saßen im kleinen Sendesaal im Landesfunkhaus am Maschsee, sprachen mit Hörerinnen und Hörern und nahmen Spenden entgegen. Auch Bettina Wulff, "Maybebop"-Sänger Sebastian Schröder, die Schauspielerinnen Denise M'Baye und Maike Bollow sowie und Vertreter der Kirche wie Weihbischof Nikolaus Schwerdtfeger und Landesbischof Meister waren da.

Hilfe für Notleidende in der Corona-Krise

Die Spenden der großen Benefizaktion gehen in diesem Jahr an die Caritas und die Diakonie. Mit dem Geld soll Menschen und Organisationen geholfen werden, die besonders stark unter der Corona-Pandemie leiden. Das können Familien sein, bei denen wegen Entlassung oder Kurzarbeit das Geld knapp wird, aber auch Hilfsangebote, für die es keine staatliche Unterstützung gibt - wie zum Beispiel Wärme- und Kleiderstuben für Wohnungslose.

Anrufe bis in den Abend und Spendenkonto

NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen informieren im Rahmen der Benefizaktion über die Situation im Land, stellen Hilfsprojekte vor und rufen zum Spenden auf. Den ganzen Tag über nahmen neben den Prominenten auch NDR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch Spenden entgegen.

Für die Benefizaktion ist bei der Bank für Sozialwirtschaft außerdem bis zum 31. Januar 2021 ein Spendenkonto eingerichtet (IBAN: DE77 201 205 200 300 400 500; Empfänger: Diakonie und Caritas im Norden).

Prominente am Spendentelefon

Auf dem Instagram-Account von NDR Niedersachsen waren am großen Spendentag auch einige der Prominenten zu sehen, die am Spendentelefon Anrufe annahmen.

Das sind die Prominenten, die in diesem Jahr am Spenden-Telefon saßen - hier alphabetischer Reihenfolge:

  • Bernd Althusmann (8 - 9 Uhr)
  • Maike Bollow (11 - 13 Uhr)
  • Sven-Sören Christophersen (19 - 21 Uhr)
  • Jule Gölsdorf (19 - 22 Uhr)
  • Barbara Havliza (19.30 - 20.30 Uhr)
  • Reinhold Hilbers (14.30 - 15.30 Uhr)
  • Birgit Honé (10 - 11 Uhr)
  • Nicolas Kiefer (10 - 11 Uhr)
  • Martin Kind (11 - 12 Uhr)
  • Hans-Joachim Lenke (14 - 15 Uhr)
  • Olaf Lies (18 - 19 Uhr)
  • Denise M'Baye (17 - 18 Uhr)
  • Ralf Meister (17 - 18 Uhr)
  • Belit Onay (16 - 17 Uhr)
  • Barbara Otte-Kinast (10 - 11 Uhr)
  • Carola Reimann (14.30 - 15.45 Uhr)
  • Sebastian Schröder (10 - 12 Uhr)
  • Nikolaus Schwerdtfeger (17 - 18 Uhr)
  • Mirko Slomka (9 - 10 Uhr)
  • Andreas Toba (13 - 14 Uhr)
  • Björn Thümler (7 - 8 Uhr)
  • Grant Hendrik Tonne (10 - 11 Uhr)
  • Stephan Weil (7 - 8 Uhr)
  • Bettina Wulff (9 - 11 Uhr)
  • Detlef Wutschik (11 - 13 Uhr

Solidarität in Krisenzeiten

"In Krisenzeiten ist Solidarität besonders wichtig", so NDR Intendant Joachim Knuth. "Deshalb möchten wir in diesem Jahr mit 'Hand in Hand für Norddeutschland' die Menschen im Norden unterstützen, die durch die Corona-Pandemie besonders unter psychischen oder sozialen Schwierigkeiten leiden." Die Benefizaktion hat inzwischen Tradition: 2020 unterstützt der NDR mit "Hand in Hand für Norddeutschland" bereits im zehnten Jahr wohltätige Zwecke und das Ehrenamt im Norden.

Hand in Hand für Norddeutschland
Hand in Hand für Norddeutschland

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Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 11.12.2020 | 19:30 Uhr

NDR Benefizaktion