Stand: 15.12.2017 22:00 Uhr

Der große "Hand in Hand" Spendentag

Ab 5 Uhr war die Leitung zu den Spendentelefonen geöffnet und die Freiwilligen an den Hörern haben ab der ersten Minute einiges zu tun gehabt. Die Telefone blinkten, das Spendenkonto füllte sich. Die Norddeutschen zeigten sich sehr spendierfreudig. Jeder gab so viel, wie er konnte. Bislang sind mehr als 1,5 Millionen Euro für Familien in Not gespendet worden. Und Zeit für einen kleinen Schnack blieb am großen Spendentag natürlich auch noch.

Leinen los für Ihre Spenden

Wie auch im vergangenen Jahr war Andreas Fahnert von Santiano wieder mit dabei. Der Sänger und Gitarrist ließ es sich nicht nehmen, wieder fleißig zu telefonieren. "Es ist mir eine Ehre hier zu sein und ich hab mich wirklich über die Einladung gefreut, denn es ist mir eine große Freude zu helfen. Wenn ich herfahre, lächel ich - und wenn ich gehe, ist das Lächeln noch viel größer. Für mich ist halt das Schönste an Weihnachten das Schenken, und das mache ich hier echt gerne."

"Familie ist das Wichtigste"

Es gibt einige Promis, die helfen jährlich dem NDR beim Sammeln von Spenden. Auch die mehrfache Paralympics-Goldmedaillen Gewinnerin Kirsten Bruhn war deshalb wieder voll motiviert am Spendentelefon. "Familie ist das Wichtigste und deshalb helfe ich natürlich auch in diesem Jahr wieder gerne. Ich hatte sogar eine Anruferin, mit der ich im vergangenen Jahr telefoniert habe. Sie kommt auch aus Neumünster und hat mich dort schon oft beim Schwimmen gesehen. Wir haben uns jetzt für einen Termin in der neuen Schwimmhalle verabredet. Das war witzig."

Bilder aus dem Landesfunkhaus
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Spendentag in Kiel - Der Vormittag

Beim Spendentag für Hand in Hand für Norddeutschland finden sich in der Telefonzentrale neben NDR Mitarbeitern auch Prominente aus Musik, Fernsehen und Sport ein, um Ihre Anrufe entgegen zu nehmen. Bildergalerie

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... und der Nachmittag

Egal ob Torsten Albig, Hans Scheibner oder die Jungs von Holstein Kiel: Beim Spendentag für Hand in Hand für Norddeutschland finden sie sich alle in der Telefonzentrale neben NDR Mitarbeitern ein. Bildergalerie

"Jeder, der anruft, will was Gutes"

Auch Ministerpräsident a.D. Peter Harry Carstensen ließ es sich nicht nehmen, an der Spendenhotline zu sitzen. Seiner Meinung nach haben alle Anrufer eines gemeinsam: "Jeder, der hier anruft will was Gutes. Sie wollen helfen. Ich freue mich, dass eine solche Aktion vom NDR gemacht wird, damit die Diakonie wirklich Gutes tun kann. Es kann halt nicht alles aus Steuern bezahlt werden und alle, die anrufen, sind fröhlich und das bringt Spaß."

Spitze am Ball und am Telefon

Die beiden Holstein Kiel Spieler Luca Dürholtz und Christopher Lenz waren auch an der Spendenhotline. Die beiden Kicker wollten beweisen, dass sie nicht nur auf dem Platz, sondern auch am Telefon einiges drauf haben. Luca Dürholtz freute sich, dass er helfen kann. "Da muss man gar nicht drüber reden, gerade zur Weihnachtszeit Kindern und Familien in Not zu helfen, ist einfach gut. Wenn man mit so einer Kleinigkeit für ein glückliches Weihnachtsfest sorgen kann, ist es einfach toll."

Die "riesige" Mittagszeit

Zur Mittagszeit saßen mit Innenminister des Landes a.D. Stefan Studt und THW Kiel Profi Sebastian Firnhaber die beiden größten Spendensammler am Telefon. Zusammen bringen die beiden Riesen fast vier Meter voller Motivation an die Spendenhotline. Den Hörer bekamen die beiden von Hans Scheibner gereicht. Der in Hamburg geborene Satiriker hatte viele tolle Telefonate, eines mit einem "Herrn Geist". Gegruselt hat es ihm vor dem Anrufer aber nicht, eher vor dem auszufüllenden Formular am Spendenrechner. Am Ende seiner Zeit am Telefon ist Stefan Studt begeistert, er hat viele Spenden eingesammelt. Bemerkenswert für ihn war eine Spende über 349 Euro: "Ich hab gefragt warum so ein krummer Betrag? Er hat geantwortet, weil es der 349. Tag im Jahr ist". Auch der zweite Riese in der Mittagszeit hat ordentlich gesammelt: Sebastian Firnhaber ist freiwillig länger geblieben und konnte sogar eine Spende von 1.000 Euro entgegennehmen. "Es war eine Mutter von zwei Kindern, die beiden wollten unbedingt spenden. Es war überhaupt ein tolles Erlebnis, die Anrufer waren so nett und selbst Flensburg Fans haben mir als THW Spieler freiwillig gespendet. Wenn ihr mich nächstes Jahr einladet, bin ich definitiv wieder dabei."

Mandy, Horst und die dicken Spenden

Unsere Spendensammler waren richtig fleißig: Mandy Schmidt konnte in ihrer Zeit am Telefon mehr als 1.000 Euro sammeln. Horst Hoof freute sich besonders über eine anonyme Spenderin, die 300 Euro gab. "Alles was sie öffentlich machen wollte, war, dass sie eine NDR 1 Welle Nord Hörerin ist", erzählte er grinsend. Am Telefon saß eine Stunde lang auch Torsten Albig. Der Ministerpräsident des Landes a.D. freute sich von Herzen über jede Spende: "Es ist kein Wettbewerb der Summen und ich freue mich über jede Spende, egal wie hoch."

  • THW Kiel

  • Dirk Luther

  • Horst Hoof und Mandy Schmidt

  • Maja Herzbach

  • Dennis Brandau

  • Maja Herzbach

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Welcher Promi saß wann am Spendentelefon?
UhrzeitPerson
8.30 - 10 UhrHarriet Heise - NDR Moderatorin
10 - 11 UhrDirk Luther - Sternekoch
Horst Hoof - NDR Moderator
Mandy Schmidt - NDR Moderatorin
11 - 12 UhrTorsten Albig - Ministerpräsident a. D.
Horst Hoof - NDR Moderator
Mandy Schmidt - NDR Moderatorin
12 - 14 UhrHans Scheibner - Satiriker
14 - 15 UhrJan Bastick - NDR Moderator
Maja Herzbach - NDR Moderatorin
Luca Dürholtz - Fußballer Holstein Kiel
Christopher Lenz - Fußballer Holstein Kiel
15 - 16 UhrPeter Harry Carstensen - Ministerpräsident a. D.
Bettina Freitag - Hörfunkchefin NDR 1 Welle Nord
16 - 17 UhrKirsten Bruhn - Paralympics-Goldmedaillen Gewinnerin
16 - 18 UhrHeiko Naß - Landespastor
18 - 19 UhrAndreas Fahnert - Santiano
20 - 22 UhrMeeno Schrader - NDR Wetterexperte
Jan Malte Andresen - NDR Moderator

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | 15.12.2017 | 05:00 Uhr