ZAPP

Mittwoch, 19. Juni 2019, 23:20 bis 23:50 Uhr

Mit erfundenen Geschichten hat Claas Relotius Leser und Kollegen getäuscht - und so für einen Skandal gesorgt. Der Schaden für den Journalismus ist groß, Maßnahmen werden ergriffen.

 

Weitere Informationen

Der Fall Relotius und die Folgen für den Journalismus

Claas Relotius hat über Jahre Leser und Kollegen mit erfundenen Geschichten getäuscht, so das Ergebnis vieler Prüfungen. Als Konsequenz gibt's nicht nur beim "Spiegel" neue Kontrollmechanismen. mehr

06:35

Das Ausmaß der Relotius-Fälschungen

Über hundert Relotius-Beiträge wurden überprüft - jeder fünfte gilt als Erfindung. Die Schummelei begann zudem viel früher als gedacht, wie die Nachforschungen zeigen. Video (06:35 min)

05:27

"Haben uns von Relotius einwickeln lassen"

"Spiegel"-Chefredakteur Klusmann gibt auf der Pressekonferenz zum Fall Relotius schonungslos Fehler zu. Vertrauen wurde missbraucht. Neue Dokumentationspflichten werden eingeführt. Video (05:27 min)

12:26

Reporternachwuchs: Herausforderung Auslandsreportage

Wie wahrhaftig kann berichtet werden, wenn man fremd in einem Land ist? Kann den Dolmetschern und Quellen getraut werden? Wir haben Journalistenschüler im Ausland begleitet. Video (12:26 min)

 

Interviews
14:52

Fehrle: "Fall Relotius ein absoluter Einzelfall"

Brigitte Fehrle hat den Fall Relotius für den "Spiegel" aufgearbeitet. Sie spricht von einem "absoluten Einzelfall", benennt aber systemische Fehler, die den Fall möglich gemacht haben. Video (14:52 min)

07:40

Musharbash: "Das ist ein Hollywood-reifer Fall"

Mit gefälschten Geschichten stieg Claas Relotius zum gefeierten Reporter auf - und stürzte dann jäh ab. Für Yassin Musharbash ein Drama, das viele Fragen aufwirft. Video (07:40 min)

05:25

Klusmann: "Reporter müssen nachweisen, dass sie dort waren"

"Spiegel"-Chefredakteur Steffen Klusmann spricht im ZAPP-Interview über Konsequenzen aus der Relotius-Affäre. Video (05:25 min)

07:00

"Wir Journalisten können transparenter arbeiten"

"Relotius hat viel ausgelöst, was eh überfällig war", sagt Tina Kaiser ("Welt"). Journalisten müssen transparenter arbeiten. Im Netz sei genug Platz, um alles zu belegen. Video (07:00 min)

05:44

"Der Hype um Journalistenpreise ist absurd"

Reporterin Ronja von Wurmb-Seibel hält den Fall Relotius, der mit teils geschönten und erfundenen Geschichten Erfolge feierte, für ein Extrem, aber das Problem bestehe generell. Video (05:44 min)

 

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