Sendedatum: 14.06.2017 23:20 Uhr

Foto von Omran: Kampf um die Deutungshoheit

Am 17. August 2016 wurde ein Haus im umkämpften Aleppo von einer Explosion zerstört. Verletzte wurden geborgen und ins Krankenhaus gebracht. Der junge Omran war einer von ihnen. Sein Bild, wie er im Krankenwagen sitzt, ging um die Welt. Es diente als Beleg für die Grausamkeit des Krieges in Syrien, in diesem Fall ausgeübt durch die Angriffe des Assad-Regimes und seiner Verbündeten. Nun behauptet der Vater, das Foto sei von den sogenannten Weißhelmen inszeniert und für Propaganda-Zwecke der Rebellen missbraucht worden. Ist dem so? Ein Recherche der Faktenfinder der Tagesschau lässt hingegen starke Zweifel an den Aussagen des Vaters aufkommen und legt einen anderen Verdacht nahe. Der Kampf um die Deutungshoheit des Bildes hat begonnen.

Syrisches Kind.

Foto von Omran: Kampf um die Deutungshoheit

ZAPP -

Das Bild des syrischen Jungen im Krankenwagen ging um die Welt. Nun behauptet der Vater, es wäre zu Propaganda-Zwecke gemacht worden. Oder ist seine Aussage Propaganda? Eine Spurensuche.

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Zwischen Bomben und Propaganda

Der kleine Omran aus Aleppo wurde zum Symbol für das Leid in Syrien. In Interviews hat der Vater nun den Vorwurf erhoben, Omrans Rettung sei inszeniert worden. Damals Beteiligte widersprechen. extern

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ZAPP | 14.06.2017 | 23:20 Uhr