Wie geht das? Von der Kiesgrube bis zum Eigenheim

Sand und Kies, die unterschätzten Rohstoffe

Mittwoch, 27. Februar 2019, 18:15 bis 18:45 Uhr
Freitag, 01. März 2019, 11:30 bis 12:00 Uhr

Der sogenannte Rohkies wird im sogenannten Tagebau gefördert und direkt vor Ort mit einer Siebanlage in unterschiedlich Korngrößen sortiert. © NDR/Produktion Clipart

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Kies und Sand sind Bestandteile in vielen Dingen: im Straßenbelag, unter Einfamilienhäusern oder im Beton. Dieser begehrte Rohstoff lagert seit Tausenden Jahren metertief in Norddeutschlands Böden. Wie beispielsweise in der Kiesgrube von Arwed Berchim im schleswig-holsteinischen Tarbek im Kreis Segeberg.

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Rohkies wird im Tagebau gefördert und direkt vor Ort sortiert.

Auf dem elf Hektar großen Gelände baut Arwed Berchim zusammen mit seinen Mitarbeitern den sogenannten Rohkies ab. Abhängig vom Einsatzgebiet, muss der Rohkies weiter veredelt werden: In einem Kieswerk wird er gewaschen, damit er dann für die Herstellung von unterschiedlichen Betonarten geeignet ist.

Ohne Kies kein Bau

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Arwed Berchim auf der Baustelle eines Eigenheims

Die Nachfrage der Bauindustrie für Kies ist enorm. Daher ist Sand kostbar geworden. Denn jedes Jahr werden mehrere Millionen Tonnen des Rohstoffs benötigt. Wie dieser begehrte Rohstoff entstanden ist, aus welchen Steinarten er besteht und welche Bedeutung er fürs tägliche Leben hat, erklärt eine Geologin in der Kiesgrube in Tarbek. Ohne Kies kein Bau, das zeigt Arwed Berchim auf der Baustelle eines Eigenheims, wo er die Kies- und Betonarbeiten durchführt.

Welche unterschiedlichen Arten von Kies es gibt, für welche Einsatzgebiete sich dieser Rohstoff eignet, welche Produktionsprozesse dafür nötig sind und wie eine Kiesgrube renaturiert wird, wenn sie ausgebeutet wurde, zeigt die Reportage aus der Reihe "Wie geht das?".

Redaktion
Christian Pipke
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Autor/in
Inga Golde
Leitung der Sendung
Norbert Lorentzen