Wie geht das? Zurechtfinden auf hoher See

Mittwoch, 12. Februar 2020, 18:15 bis 18:45 Uhr
Freitag, 14. Februar 2020, 11:30 bis 12:00 Uhr

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Die großen Leuchttürme sind mehr oder weniger das Markenzeichen des Nordens. Doch werden diese Seezeichen heutzutage in Zeiten von GPS-Navigation und elektronischen Seekarten überhaupt noch gebraucht? Oder sind sie nur noch für die Touristen interessant?

Werden Seezeichen noch gebraucht?

Diese Reportage will auch "Landratten" darüber aufklären, wie sich die Schifffahrt heute, aber auch zu Urgroßvaters Zeiten auf hoher See zurechtfindet beziehungsweise -gefunden hat. Denn obwohl die Navigation auf den großen Schiffen immer stärker von Rechnern unterstützt wird, müssen Schiffsführer trotzdem noch die alten traditionellen Techniken beherrschen.

Wie funktionierte Schifffahrt früher und wie heute?

Der lange Weg zum großen Patent

Der Film begleitet den Kapitänsanwärter Julien Kobler auf seinem Weg zum großen Patent. Im Schiffssimulator wird er von seinen Professoren bei (simulierter) Windstärke 10 in der Kieler Bucht in eine brandgefährliche Situation gebracht. Die virtuelle Realität ist dabei so realistisch, dass der eine oder andere schon mal seekrank wird, weiß der ehemalige Marinesoldat zu berichten. Als nächstes steht für Julien ein Praktikum auf einer realen dänischen Großfähre an. "Das ist schon noch ein anderer Schnack, schließlich hängen da ja auch Menschenleben von unseren Entscheidungen ab", sagt er.

Unterwegs auf dem Wasser

Für die Reportage ist das Filmteam mit einer Vielzahl von Wasserfahrzeugen unterwegs: vom Tonnenleger "Seeadler" über eine nachgebaute Hansekogge bis hin zum ausgemusterten Feuerschiff "Fehmarnbelt". Und es wird aufgeklärt, was die mysteriösen blinkenden Schifffahrtszeichen eigentlich bedeuten.

Redaktion
Christian Pipke
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke
Autor/in
Tim Boehme
Leitung der Sendung
Norbert Lorentzen