Wie geht das? Lass es regnen!

Der Kampf gegen die Dürre

Mittwoch, 08. Juli 2020, 18:15 bis 18:45 Uhr
Freitag, 10. Juli 2020, 11:30 bis 12:00 Uhr

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Was tun, wenn es nicht regnet? Diese Frage stellen sich immer mehr Landwirte und Landwirtinnen ebenso Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer. Zwar fällt pro Jahr im sogenannten langjährigen Mittel tendenziell mehr Regen, die Niederschläge sind aber anders verteilt als früher. Vor allem im Frühling regnet es weniger, also leider dann, wenn die Pflanzen das Wasser am dringendsten brauchen.

Beregnungsanlage für den Landwirt

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Kartoffelbauer Hartmut Giermann freut sich über seine Beregnungsanlage, die es seit den 1970er-Jahren gibt.

Hartmut Giermann führt einen Ackerbaubetrieb in der Nähe von Jarmen in Mecklenburg-Vorpommern. Für den 61-Jährigen sind trockene Monate kein großes Problem, denn er kann 90 Prozent seiner 1.500 Hektar Ackerflächen künstlich beregnen. Als er den Betrieb 1990 übernommen hat, reaktivierte er die alte Beregnungsanlage aus DDR-Zeiten.

Das Tröpfchenbewässerungssystem

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Landwirt Anton Hirl baut ein innovatives Verfahren: Unterflurtröpfchenbewässerung.

In der sogenannten Griesen Gegend bei Ludwigslust bearbeitet Landwirt Anton Hirl besonders sandige und dadurch trockene Böden. Beregnung kommt für ihn nicht infrage. Es wird zu viel Energie benötigt und viel Wasser verdunstet gleich wieder. Darum baut er ein innovatives "unterirdisches Tröpfchenbewässerungssystem". Plastikschläuche mit kleinen Löchern, die unter dem Feld verlegt werden.

Der Film zeigt außerdem Möglichkeiten, wie man sich vom Regen unabhängiger machen kann, und erklärt, warum künstliche Beregnung für die meisten unwirtschaftlich ist.

Autor/in
David Pilgrim
Redaktion
Birgit Müller
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke