Weltbilder

Antarktis-Expedition: Forschen auf brüchigem Eis

Samstag, 06. November 2021, 12:45 bis 13:15 Uhr
Dienstag, 09. November 2021, 23:30 bis 00:00 Uhr

Es gibt wohl nur wenige Orte, die so mühsam zu erreichen sind wie die Neumayer-Station, die deutsche Polarforschungsstation des Alfred-Wegener-Instituts in der Antarktis. Hier werden unter extremen Bedingungen die Auswirkungen des Klimawandels erforscht.

Forschung zum Klimawandel

Die Neumayer-Station in der Antarktis ist die größte und komfortabelste deutsche Station am Südpol aller Zeiten. Gut 13.000 Kilometer südlich soll sie vor allem Klimaforschung vorantreiben.  © NDR/SWR/Matthias Ebert
Die Neumayer-Station in der Antarktis ist die größte und komfortabelste deutsche Station am Südpol aller Zeiten.

ARD-Korrespondent Matthias Ebert schaut den Forschern dort im antarktischen Frühling bei der Arbeit über die Schulter. Eine Welt, zu der Außenstehende gewöhnlich keinen Zugang haben. Die Meteorologen und Klimaforscher arbeiten in erster Linie zum derzeitigen Top-Thema der öffentlichen Diskussion, dem Klimawandel. Das Schmelzen des Schelfeises, also der Eiskante der Antarktis, hat enorme Auswirkungen auf die Meeresspiegel.

Ein Leben unter Extrembedingungen

Sie erforschen das Wetter, dokumentieren den Anstieg der Wassertemperaturen in der Antarktis und haben ein Augenmerk auf die dort ansässige Kolonie von Kaiserpinguinen. Matthias Ebert und sein Team zeigen die Arbeit auf der Forschungsstation. Ein Leben unter Extrembedingungen, Enge, aber trotzdem schafft es die Besatzung, täglich frisches Obst und Gemüse auf den Teller zu bringen. Und er berichtet über die erschreckend eindeutigen Ergebnisse in Sachen Erderwärmung.

Autor/in
Matthias Ebert
Redaktion
Christine Hasper
Redaktionsleiter/in
Gabriele Kostorz
Produktionsleiter/in
Stefanie Röhrig

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