Weltbilder

Dienstag, 21. Januar 2020, 23:30 bis 00:00 Uhr
Donnerstag, 23. Januar 2020, 01:40 bis 02:10 Uhr

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Bulgarien: Klimawandel oder Korruption?

Bulgarien, als "ärmstes Land der Europäischen Union", ist reich an Wasser. Allein 500 mineralische Quellen sprudeln auf bulgarischem Territorium zwischen Donau und Schwarzem Meer. Nur auf Island gibt es noch mehr solcher Quellen. Doch das Land vermag mit seinem Wasserreichtum nicht umzugehen. 120.000 Menschen rund um die Stadt Pernik, gut 30 Kilometer westlich der Hauptstadt Sofia, leiden seit Monaten unter extremer Wassernot. Nur wenige Stunden am Tag kommt noch Wasser aus den Leitungen, dann allerdings meist als braune, ungenießbare Brühe. Vor allem für alte Menschen und Kinder ist das gefährlich. Der berühmte Stausee Studena, der - idyllisch gelegen in den nahen Bergwäldern - die Menschen in der ganzen Region mit Wasser versorgt, gleicht seit Monaten einer Mondlandschaft. Nach Angaben der Behörden fasst er nur noch knapp zehn Prozent der durchschnittlichen Wassermenge. Während das ganze Land besorgt auf die Region rund um Pernik blickt, schlägt die Verzweiflung der Menschen dort in Wut um. Täglich protestieren die Anwohner gegen lokale Politiker und Behörden. Denn die Bürger vermuten Korruption statt Klimawandel als Grund für den Wassermangel.
Autor: Christian Limpert

Großbritannien: Wer zieht die Fäden beim "Megxit"?

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Quiz

Quiz: Was wissen Sie über die Royals?

Sie kennen sich aus mit der königlichen Familie in Großbritannien? Testen Sie Ihr Wissen! Mit etwas Glück gewinnen Sie Überraschungs-Souvenirs unserer Korrespondenten. Quiz

In einer emotionalen Rede hat Prinz Harry am Sonntag seine Sicht auf die Ereignisse der vergangenen Tage erläutert. An der Entscheidung des Palastes wird diese Erklärung nichts mehr ändern: Prinz Harry und seine Frau Megan verlieren eine Reihe königlicher Privilegien. Unklar ist, wer im Hintergrund die Fäden zieht. Wer berät die Königin bei ihren Entscheidungen? Wie verhält sich Harrys Vater, Prinz Charles? Welche Rolle spielt Harrys Bruder, Prinz William? Oder sind die Beamten am britischen Hof so mächtig, dass sie über die Zukunft des Prinzen und seiner Frau entscheiden?
Autor: Sven Lohmann

Schweiz: Wintertourismus in Zeiten des Klimawandels

Im Berner Oberland stellt sich ein Tal mit einem alternativen Winterurlaubsangebot auf den Klimawandel ein: Eisfischen, Schneeschuhwandern und Fondue im Iglu. Möglicherweise eine Alternative, die Schule machen könnte. Darauf hoffen sie zumindest am Stockhorn, denn der technische Aufwand, um Schnee zu garantieren wird immer höher. Das können sich nur noch die ganz großen Skigebiete leisten.
Autor: Christian Saathoff

Österreich: Wie viel Tourismus vertragen die Gletscher?

In Österreich soll das größte Gletscherskigebiet der Welt entstehen, mit großen Eingriffen in die Natur. Unter anderem muss eine Bergspitze abgetragen werden. Das führt zu heftigem Streit. Umweltschützer wie Rainer Pflüger machen mit spektakulären Aktionen auf ihr Anliegen aufmerksam. "Das wird mehr und mehr, wir zerstören nach und nach die Naturräume", klagte er, als er mit Gleichgesinnten Protestbanner auf dem Gletscher entrollt. "Mehr und mehr" - genau das wollen die Pensionswirte im Tal. "Wir brauchen einen wirtschaftlichen Impuls, damit wir uns wieder trauen zu investieren", sagt Vanessa Eiter, die erst vor kurzem die Pension von ihren Eltern übernommen hat. Nebenan im Ötztal kann man erleben, was "mehr und mehr" Tourismus bedeutet. Der Ort Sölden hat sich zur Ski-Hochburg entwickelt. Wenn das große Gletscherskigebiet entstanden ist, sollen auch die eigentlich so gemütlichen Dörfer im Pitztal ein wenig wie Sölden werden. Keine ermutigende Vorstellung für die Umweltschützer in Österreich.
Autor: Veit-Ulrich Braun

China: Neues Corona-Virus breitet sich aus

Inzwischen sind es nicht mehr nur Einwohner der Provinz Wuhan, die sich mit dem neuartigen Corona-Virus infizieren. Auch in Peking werden erste Erkrankungen gemeldet. Und aus Südkorea werden Fälle bekannt. Mehr als 200 Menschen haben sich nach offiziellen Angaben inzwischen infiziert. Die Behörden fürchten jetzt, dass sich der Virus durch die Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest noch schneller ausbreitet. Millionen Chinesen sind in diesen Tagen unterwegs, um ihre Verwandten und Familien zu besuchen. Der Ursprung des Virus liegt offenbar auf einem Tiermarkt in Wuhan in Zentralchina. Die Behörden haben inzwischen eingeräumt, dass das Virus auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Corona-Viren sorgen meist für harmlose Atemwegs-Erkrankungen, häufig Erkältungen. Dass das Virus sich jetzt verbreitet, besorgt inzwischen auch die Weltgesundheitsorganisation WHO.
Autor: Daniel Satra

Türkei: Prothesen für Haustiere

Wenn Tiere schwer verletzt sind, werden sie oft eingeschläfert. Doch damit will sich Hasan Kizil nicht abfinden. Er lebt im kurdisch geprägten Mardin und baut individuelle Tierprothesen für Katzen und Hunde. Kostenlos. Seine Landsleute nennen ihn "Hayat Tamircisi" – heißt übersetzt: der, der ein Leben reparieren kann.
Autor: Oliver Mayer-Rüth

Auflösung Quizze 2019

Korrespondenten-Souvenirs: Wer hat gewonnen?

Astronautennahrung aus Texas, Matebecher aus Uruguay oder gar den Weltfrieden aus Taiwan: Unsere Korrespondenten haben 2019 viele Souvenirs gesammelt. Hier sind die Gewinner. mehr

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Redaktionsleiter/in
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Clas Oliver Richter
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