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Quiz: Was wissen Sie über Norwegen?

Sie kennen sich aus mit Themen aus Norwegen? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz! Mit etwas Glück gewinnen Sie Überraschungs-Souvenirs unserer Korrespondenten. Quiz

Norwegen: Kampf gegen Kreuzfahrtschiffe

Im Tourismus werden immer wieder neue Rekorde aufgestellt. Inzwischen reisen jährlich über eine Milliarde Menschen in andere Länder. Darunter leiden sowohl viele Einheimische als auch die Umwelt. Widerstand regt sich jetzt in der norwegischen Hafenstadt Bergen. Dort dürfen seit 2018 täglich nur noch drei Kreuzfahrtschiffe mit insgesamt 8.000 Passagieren anlegen. Und ab 2026 sollen alle Schiffe verbannt werden, die keinen umweltfreundlichen Antrieb mit Strom oder Wasserstoff aufweisen können. Der Tourismusverband befürchtet den Rückgang der Gästezahlen, etliche Bewohner sorgen sich um Umsätze und Arbeitsplätze. Wie gehen die Norweger mit dem Interessenkonflikt um?
Autor: Christian Stichler

China: Massenproteste in Hongkong dauern an

Seit Tagen demonstrieren Hunderttausende in Hongkong. Am Wochenende waren mehr als eine Million Menschen aus Protest gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Auch gestern gingen die Protestaktionen weiter. Die Polizei hielt sich in ihrem Vorgehen zurück: Statt - wie vor einer Woche - mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vorzugehen, bat sie um Kooperation. Viele Hongkonger haben Angst, dass Chinas Würgegriff immer enger wird. Noch genießt Hongkong einen Sonderstatus. Im Gegensatz zu Festland-China gelten in Hongkong noch Presse-und Meinungsfreit sowie Versammlungsfreiheit.
Autor: Michael Storfner

Kambodscha: Textilarbeiter ohne Chance

Kambodscha, eines der ärmsten Länder der Welt, ist auf die Textilbranche angewiesen. Die EU ist dabei der weltweit größte Abnehmer. Akkordarbeit in unsicheren, überhitzten Hallen, bei giftigen Dämpfen und mit brüllenden Vorarbeitern war lange Zeit die Norm. Und noch immer scheint zu gelten: Wer streikt oder versucht, sich gewerkschaftlich zu organisieren, riskiert, weggesperrt zu werden. Wir waren vor Ort, um herauszufinden, was sich in den vergangenen Jahren bewegt hat. Wir haben eine Textilarbeiterin begleitet, die seit mehr als 17 Jahren als Näherin arbeitet und kaum Verbesserungen sieht. Obwohl die Löhne inzwischen gestiegen sind, bleibt ihr auch in Kambodscha bei einem Stundenlohn von 0,83 Euro kaum genug, um zu überleben. Außerdem wird der Druck mit jeder Lohnerhöhung immer größer, noch mehr Teile in derselben Zeit zu produzieren.
Autorin: Sandra Ratzow

Südafrika: Land ohne Väter

Dudu Shange besitzt fast nichts und ist arbeitslos - und doch muss sie für sechs Kinder sorgen - ganz allein, denn der Vater der Kinder hat sie im Stich gelassen. Eine typische Situation in Südafrika: 62 Prozent aller Kinder wachsen hier ohne Vater auf, nur in zehn Prozent der Fälle, weil der Vater verstorben ist. Über die Gründe für die Abwesenheit der Väter, die am Leben sind, lässt sich nur spekulieren. Der Sozialwissenschaftler Zoheb Khan, von der Universität in Johannesburg, sieht in der Zulu-Tradition, aber auch in den Erwartungen, denen sie nicht gerecht werden können, eine der Ursachen: "In vielen Fällen sind Männer schlecht bezahlt oder arbeitslos. Wenn diese Männer erkennen, dass sie die traditionelle Rolle des finanziellen Versorgers nicht spielen können, dann haben sie oft das Gefühl, dass es für sie im Haushalt gar keine Rolle mehr gibt. Das führt oft dazu, dass sie verschwinden." 62 Prozent der südafrikanischen Mütter geben bei der Geburt den Vater gar nicht erst an, vermutlich weil sie wissen, dass er mit dem Kind ohnehin nichts zu tun haben will. In Dudu Shanges Familie hat sich die Geschichte in der nächsten Generation wiederholt. Ihre Tochter Sindi hat bereits ein Baby - dabei ist sie gerade einmal 18 Jahre alt. Auch hier ist der Vater spurlos verschwunden. "Es wird immer so weiter gehen", sagt Shange, "wenn wir es nicht schaffen, unsere Männer zu besseren Menschen zu erziehen."
Autor: Thomas Denzel

 Indien: Hitzewelle und Wassermangel

Redhill Lake ist eines von vier Wasser-Reservoirs für die Sieben-Millionen-Metropole Chennai im Süden Indiens. Alle Reservoirs sind so gut wie ausgetrocknet. Der Boden ist staubtrocken. Nicht einmal ein Prozent Wasser ist in den Rückhaltebecken verblieben. Die Wasserversorgung von Chennai ist zusammengebrochen. Chennai hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der größten Industriestandorte Indiens entwickelt. Die Stadt hat natürliche Wasserquellen zugeschüttet, damit Gewerbe- und Wohngebiete entstehen konnten. Durch Chennai fließen mehrere Flüsse. Einer wird gerade so umgebaut, dass eine weitere Autospur für den Verkehr im Flussbett entsteht. Die Wasserqualität ist miserabel. Alle Flüsse Chennais gleichen Kloaken. Für die Bauern in der Region eine Katastrophe, berichtet Landwirtin Murugamman: "Wir brauchen Regen für die Ernte und für uns. Wir haben kein Wasser, auch nicht zum Trinken. Die Situation ist eine Katastrophe."
Autorin: Sibylle Licht

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