Weltbilder

Dienstag, 02. April 2019, 23:30 bis 00:00 Uhr
Donnerstag, 04. April 2019, 01:45 bis 02:15 Uhr

Weltbilder vom 02.04.2019 mit Julia-Niharika Sen.

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Japan: Mehr ausländische Arbeiter im Land

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Quiz: Was wissen Sie über Japan?

Sie kennen sich aus mit Themen rund um Japan? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz! Mit etwas Glück gewinnen Sie Überraschungs-Souvenirs unserer Korrespondenten. Quiz

Japan braucht Zuwanderung, denn das Land ist stark überaltert. Doch starke konservative Kräfte sind dagegen. Aber ohne ausländische Hilfe fährt das Land vor die Wand. Erst auf Druck aus der eigenen Wirtschaft dürfen jetzt neben sogenannten "technischen Praktikanten" knapp 350.000 Geringqualifizierte ins Land, in verschiedenen Branchen, für maximal fünf Jahre. Visa für unbegrenzten Aufenthalt mit Familiennachzug gibt es aber immer noch nicht in Japan, die kommen frühestens in zwei Jahren. Und Premier Abe weigert sich nach wie vor, das Wort Einwanderung überhaupt in den Mund zu nehmen. Er spricht von Visumserleichterungen.
Autor: Uwe Schwering

Frankreich: Macron im Dialog mit den "Gelbwesten"

Es brodelt in Frankreich: Die "Gelbwesten" machen jedes Wochenende mobil, fordern tiefgreifende soziale Veränderungen. Ihr Zorn richtet sich vor allem gegen Präsident Macron: Abgehoben und selbstverliebt sei der. Macron hat reagiert, geht seit Wochen in die Provinz, veranstaltet "Bürgerdialoge". Bekommt er damit die "Gelbwesten" in den Griff?
Autorin: Sabine Rau

Iran: Überschwemmungen fordern Todesopfer

Der Regen hört nicht auf. Noch immer kämpfen die Menschen im Iran gegen schwere Überschwemmungen. In der vergangenen Woche kamen bereits 45 Menschen in den Fluten zu Tode. Mehr als 120.000 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen, um vor den Wassermassen zu fliehen. Diverse Landstraßen wurden gesperrt, viele Inlandsflüge fielen aus und auch Bahnverbindungen sind von den Überschwemmungen betroffen.
Autorin: Natalie Amiri

Äthiopien: Premierminister Abiy Ahmed Ali ein Jahr im Amt

Der Mann, der Äthiopien Hoffnung macht: Premierminister Abiy Ahmed Ali regiert seit einem Jahr das 100 Millionen Einwohner große Land im Nordosten Afrikas und setzt mit rasanter Geschwindigkeit Reformen durch. Er entließ Tausende politische Gefangene und schloss mit dem Nachbarstaat Eritrea Frieden. Die Hälfte seines Kabinetts besteht aus Frauen. Der neue Mann an der Spitze Äthiopiens steht für eine Kehrtwende und das obwohl er zur Revolutionären Demokratischen Front der Äthiopischen Völker (EPRDF) gehört, die das Land seit über 25 Jahren regiert und Menschenrechte zum Teil mit Füßen tritt. Doch entscheidend für  Abiy Ahmed Alis Erfolg wird sein, ob er es schafft, die Jugendarbeitslosigkeit zu senken. Und ob er es schafft, dass die Spannungen der vielen Volksgruppen untereinander nicht in Gewalt münden.
Autorin: Caroline Hoffmann

Singapur: Nachfolger für Garküchen gesucht

Die Garküchen Singapurs sind berühmt und könnten bald als Welt-Kulturerbe anerkannt werden. Meist wurden sie von Migranten beispielsweise aus China gegründet, jeder Stand hat eine Spezialität. So wie der von Li Ruifang. Sie hat die Garküche von ihren Eltern übernommen. Ihre Spezialität: Garnelen-Nudeln. Es ist ein harter Job, sagt die 34-Jährige. Das ist wohl auch der Grund, warum immer weniger junge Menschen die Tradition der Garküchen fortführen wollen. "Die meisten Leute wollen inzwischen lieber in Restaurants arbeiten. Deshalb sieht man nur wenige junge Leute, die Straßenköche sind."
Autorin: Sandra Ratzow

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