Weltbilder

Dienstag, 15. September 2020, 23:30 bis 00:00 Uhr
Donnerstag, 17. September 2020, 01:15 bis 01:45 Uhr

Kenia: Lehrer der Privatschulen ohne Einkommen

Der Job auf der Baustelle bringt ihm gerade einmal vier Euro, doch eigentlich unterrichtet Joseph Maina Erdkunde. Der kenianische Staat hat das Schuljahr im ganzen Land für beendet erklärt. Erst nach der Corona-Pandemie werden die Schulen wieder öffnen. Den Lehrern der staatlichen Schulen wird weiter Gehalt bezahlt, den Privatschullehrern aber nicht. Deshalb muss Joseph Maina sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen, genauso, wie seine 150.000 Kolleginnen und Kollegen.
Autorin: Caroline Hoffmann

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Gnus mit einem Baum bei Sonnenaufgang im Masai Mara Nationalpark in Kenia © picture alliance / blickwinkel Foto: S. Meyers

Quiz: Was wissen Sie über Kenia?

Sie kennen sich aus mit Themen über Kenia? Testen Sie Ihr Wissen! Mit etwas Glück gewinnen Sie Überraschungs-Souvenirs unserer Korrespondenten. Quiz

Griechenland: Wohin mit Flüchtlingen aus Moria?

Seit fast einer Woche campieren die Flüchtlinge auf Lesbos unter freiem Himmel, nachdem das völlig überfüllte Lager Moria abgebrannt ist. Die UN errichtet derzeit ein neues Zeltlager, um die akute Not zu lindern. Viele der Einheimischen fordern aber, dass die Flüchtlinge ihre Insel so schnell wie möglich verlassen. Denn für die griechische Bevölkerung sind die mehr als 12.000 Menschen eine kaum zu ertragende Belastung, erzählen sie. Inzwischen haben sich Bürgerwehren gebildet, weil die Angst umgeht und weil mit Covid-19 infizierte Flüchtlinge untergetaucht sind. Solidarität findet in dieser Atmosphäre keinen Raum mehr.
Autor: Michael Schramm

EU/Russland:  Die EU im Dilemma

Im Vergiftungsfall Nawalny werden EU-weit harte Sanktionen gegen Russland gefordert. Doch welche grundsätzlichen Dilemmata bringen diese mit sich und wie soll man sie gegenüber einer Figur wie Putin möglichst schmerzfrei auflösen?
Autorin: Katrin Matthaei 

USA: Brände an der Westküste

Die Brände an der Westküste gelten als die schlimmsten Feuer, die je in den Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington State gewütet haben. In Portland, einer der großen Städte an der Pazifik-Küste, haben Expertinnen und Experten derzeit weltweit die schlimmste Luftverschmutzung gemessen. Mehr als 25 Menschen sind inzwischen ums Leben gekommen, weitere werden noch vermisst. Aber vor allem sind viele Orte und Gemeinden völlig abgebrannt. Und auch wenn Präsident Trump einen Besuch in der Krisenregion angekündigt hat, ist ein Ende der sich weiter ausbreitenden Brände nicht in Sicht.
Autor: Philipp Weber

Brasilien: Forscher suchen nach Viren

Sie suchen im Dschungel nach neuen Viren, die das Potential haben, auf Menschen überzuspringen und neue Pandemien auszulösen. Die Forscher der Universität São Paulo beschäftigen sich mit sogenannten Zoonosen. Sie kommen immer häufiger vor, weil der Mensch immer näher an den Urwald heranrückt.
Autor: Matthias Ebert

Großbritannien: Goldrausch in Schottland

In den Flüssen von Schottland wird wieder nach Gold gesucht. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind Schürfrechte gefragt wie lange nicht. Es ist schon die Rede von einem neuen Goldrausch. Etwa 7,5 Millionen Briten arbeiten gerade nicht, ein Teil von ihnen wurde beurlaubt. Die Goldsuche ist eine willkommene Abwechslung. Außerdem ist der Goldpreis gerade hoch. Und schon ein kleines Klümpchen Gold kann in schwierigen Zeiten glücklich machen.
Autor: Sven Lohmann

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