Weltbilder

Dienstag, 19. Mai 2020, 23:30 bis 00:00 Uhr
Donnerstag, 21. Mai 2020, 01:35 bis 02:05 Uhr

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Italien: Urlaubsinsel Capri kämpft um Touristen                   

Lockdown wochenlang: Raus aus den vier Wänden, an die frische Luft, verreisen - wer wünscht sich das nicht? Auf Italiens Urlaubsinsel Capri werden die Touristen schon sehnlichst erwartet. Nachdem das Land so hart getroffen wurde vom Coronavirus, viele Familien um ihre Zukunft bangen, hoffen die Menschen jetzt auf den Sommer und auf die Touristen.
Autorin: Ellen Trapp

Großbritannien: Stadtmenschen als Erntehelfer

Von Weitem sieht es so idyllisch aus. Die selbsterklärte Britische Landarmee übt - dank Corona - schon einmal für den Brexit. Wenn der kommt, könnten die Osteuropäer ähnlich rar werden auf den britischen Feldern wie jetzt in Zeiten von Corona. Nur haben es die britischen Erntehelfer überhaupt drauf? “Die dachten erst, die kommen hier in die Ferien, mal was Neues statt dem Lockdown. Ich habe mir das eine Woche angesehen und dann erklärt, das reicht jetzt”, sagt Spargelbauer Thorogood. Er fragt sich insgeheim, wie viel chaotischer es noch werden wird, wenn der Brexit erstmal da ist, die Erntehelfer aus Osteuropa aber fehlen.
Autorin: Annette Dittert

Japan: Neue Armut durch Corona

Etwa 4.000 Menschen allein in Tokio leben dauerhaft in einem der mehr als 500 Internet- oder Manga-Cafés mit zu mietenden Einzelkabinen, Duschgelegenheiten und billiger Verpflegung. Die arbeitenden Armen oder Tagelöhner können sich oft mehr nicht leisten. Ein vergessener Teil der Gesellschaft. Doch seit Corona haben viele selbst dieses kleine Refugium verloren. Ohne Job können sie das Geld für die Miete nicht mehr aufbringen. Wohin, wenn nicht auf die Straße?
Autor: Uwe Schwering

Mexiko: Hilfe via Instagram

Die Straßen in Mexiko-Stadt sind leer. Der Corona-Lockdown hat das Land im Griff. Für Tausende Schuhputzer, Saft- oder Taco-Verkäufer bedeutet das: keine Kundschaft, kein Geld und letztlich nichts zu essen für sie und ihre Familien. Ihnen eilt Arturo Islas jetzt zu Hilfe. Der berühmte Internetaktivist verteilt Lebensmittelpakete an die nun Bedürftigen. Und er ruft seine Follower auf Facebook, Twitter und Instagram dazu auf, es ihm nachzutun. Dort, wo staatliche Hilfe ausbleibt, springen die Bürger ein.
Autorin: Xenia Böttcher

Brasilien: Corona-Hotspot Amazonas  

Atemnot und Fieber - doch weil die Krankenhäuser in Manaus überlastet sind, blieb Valdir de Souza daheim. Drei Tage später stirbt er. Die Pandemie trifft in Manaus die Indigenen besonders hart. Das Gesundheitssystem der Amazonas-Hauptstadt ist schon vor Wochen kollabiert. 50 Intensivbetten für 1,7 Millionen Einwohner -  alle sind belegt. Täglich werden 120 Menschen beerdigt. Und der Höhepunkt der Pandemie steht Brasilien noch bevor.
Autor: Matthias Ebert

Produktionsleiter/in
Tobias Jahn
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Clas Oliver Richter
Redaktion
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