Stand: 07.11.2017 10:33 Uhr  | Archiv

Entzündete Haut, schmerzende Gelenke

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die durch eine Autoimmunreaktion entsteht: Das Immunsystem bekämpft Zellen der Oberhaut, die Keranozyten. Die Fehlreaktion führt dazu, dass sich die Zellen übermäßig stark vermehren. Als Folge verdickt sich die Haut und schuppt - daher der Name Schuppenflechte. Die Ursachen sind noch nicht eindeutig geklärt.

Angriff auf Knochen und Gelenke

Manchmal greift das fehlgeleitete Immunsystem auch Gelenke und Knochen an: Bei der sogenannten Psoriasis-Arthritis bildet sich in den Gelenken unkontrolliert neues Knochenmaterial, das die Gelenke langsam überwuchert. Bei einer Sonderform der Psoriasis-Arthritis wuchern die Knochen zu kleinen Stacheln aus, die benachbarte Muskeln schmerzhaft reizen können.

Die Krankheit lässt sich nur schwer nachweisen. Es gibt weder einen Test noch typische Laborwerte. Wirkt das passende Medikament, ein TNF Alphablocker, ist die Diagnose bewiesen - Wucherungen und Knochenstachel bilden sich zurück.

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Visite | 07.11.2017 | 20:15 Uhr