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Kap der Stürme - Land der Hoffnung: Die Geschichte Südafrikas 1652-1795

Samstag, 12. Januar 2019, 12:20 bis 13:05 Uhr

Der Dreiteiler behandelt die Geschichte Südafrikas von 1652, dem Jahr der Ankunft der ersten Europäer, bis in die Gegenwart.

Die ersten Siedler aus Holland

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Am Kap der guten Hoffnung errichteten die Holländer im 17. Jahrhundert eine Versorgungsstation.

Der erste Teil beginnt mit der Ankunft eines holländischen Segelschiffes, das die Zukunft des afrikanischen Kontinents verändert: Jan van Riebeeck soll am Kap eine Versorgungsstation einrichten, denn Europas Schiffe sind unterwegs zu den Reichtümern in aller Welt und der Seeweg ist lang. Der Kontakt der ersten Siedler zu den dort lebenden Bewohnern - zunächst treffen sie auf die Khoi - verläuft zunächst relativ friedlich. Man treibt Handel, es kommt zu Beziehungen zwischen weißen Männern und Khoi-Frauen.

Erste Konflikte und der Beginn des Sklavenhandels

Als immer mehr Siedler aus Europa ins "gelobte Land" kommen, wächst ihr Bedarf an Land und Vieh. Die Ureinwohner sehen das mit Sorge, es folgen die ersten Konflikte. Diese verstärken sich, je mehr die holländischen Siedler, die sich später Buren nennen, ins Landesinnere vordringen. Zudem beginnen sie mit dem Besitz und dem Handel von Sklaven. Die Weißen scheren sich nicht um die Menschen, die schon seit Jahrtausenden das Land bewohnen.

Faszinierende Felsmalereien der San sind eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Kultur. Mit dem berühmten Archäologen Ben Smith nähert sich der Film der geheimnisvollen Symbolik dieser prächtigen Malereien. Dazu erfolgen Statements weiterer Historiker und Archäologen. Der erste Teil endet Ende des 18. Jahrhundert, als die Engländer nach Südafrika kommen.

Autor/in
Judith Voelker
Redaktion
Beate Schlanstein
Gerolf Karwath
Christoph Mestmacher