Tietjen und Bommes

Freitag, 22. Dezember 2017, 22:00 bis 00:15 Uhr

Bettina Tietjen und Alexander Bommes begrüßen im Studio auf dem Messegelände in Hannover folgende Talkgäste:

Ralf Schmitz, Comedian

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In seinem aktuellen Programm geht es um verrückte Lehrer, schlechte Noten und unappetitliche Pausenbrote.

Dieser Mann steht ständig unter Strom! Ob auf der Bühne, als Moderator oder Schauspieler - bei Ralf Schmitz scheint sich die Erde immer ein bisschen schneller zu drehen. Er redet nicht nur schnell, er denkt auch schnell. Der gebürtige Leverkusener hat seine künstlerischen Wurzeln beim Impro-Theater und liebt es deshalb bis heute, spontanen Assoziationen zu folgen. Wenn er mit seinem mittlerweile sechsten Live-Programm die Hallen der Republik bespaßt, darf sein Publikum nicht zimperlich sein. Die Menschen werden liebevoll von ihm veralbert, müssen mit ihm auf die Bühne und für seine Improvisationen herhalten. So ist jeder Abend gewissermaßen ein Unikat und niemals vorhersehbar. Sein neuestes Lach-Werk heißt "Schmitzenklasse", und der 43-Jährige nimmt sein Publikum mit auf eine kleine Zeitreise: Zurück in die ... Schulzeit! Es geht um verrückte Lehrer, schlechte Noten und unappetitliche Pausenbrote. Ab Januar geht seine ganz spezielle Klassenfahrt weiter, mit Halt am 9. März in Lübeck und am 10. März in Hamburg.

Alexander Herrmann, Spitzenkoch

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Sternekoch Alexander Herrmann bringt sein Wissen jetzt als Koch-Entertainer auf die Bühne.

Mit seinen Auftritten bei "Kerners Köche", "Die Küchenschlacht" und "The Taste" gehört er zu den beliebtesten Fernsehköchen Deutschlands. Dazu trägt natürlich auch sein Charme und das sympathisch gerollte fränkische "R" bei. Wie er jedoch all seine Aktivitäten bewältigt, ist ein Rätsel, denn auch sein Tag hat nur 24 Stunden. Er ist seit 2008 Sternekoch, Chef von vier Restaurants, betreibt ein Gourmetzelt und eine Kochschule und veröffentlicht mit hoher Schlagzahl ein Kochbuch nach dem anderen. Dabei steht immer eine Sache über allem: Alexander Herrmann will Wissen vermitteln, ohne ein Oberlehrer zu sein. Dabei ist sich der Sternekoch nicht zu schade, das Rezept für die perfekte Frikadelle oder wie er sie nennt "Fleischpflanzerl" zu verraten und seinen Trick, wie garantiert jedes Steak gelingt. All dieses Wissen bringt der Koch-Entertainer jetzt auf die Bühne. Im Januar geht er mit seinem Bühnenprogramm "Schnell mal was Gutes - Die Koch-Late-Night-Show!" durch über 40 Städte auf Deutschlandtournee.

Mimi Fiedler, Schauspielerin

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Im nächsten Jahr wird sie sich in ihrem Bühnen-Programm über die Männerwelt auslassen.

Mimi Fiedler ist, wie sie selbst von sich sagt, ein "Tischfeuerwerk aus dem Konfetti rauskommt" und damit hat sie sich selbst schon perfekt erklärt. Sie ist ein Streichholz, das an beiden Enden brennt. Ihr Talent setzt sie in unterschiedlichsten TV-Formen ein - als Kriminaltechnikerin im Stuttgarter "Tatort" genauso wie als "Rabenmutter" im gleichnamigen Comedy-Format. Mit dem war sie gerade erst für den Deutschen Comedy-Preis nominiert. Dass sie eine gute Stimme hat, konnte sie in der Musik-Casting-Show "It takes 2" zeigen. Gleich zweimal hat sie sich für den Playboy ausgezogen und immer wieder ist sie in den Schlagzeilen des Boulevards zu sehen - erst frisch getrennt von Bernhard Bettermann und kurz danach frisch verliebt mit TV-Produzent Otto Steiner. Mimi hält viele Töpfe am Kochen - nun will sie die Comedy-Schiene ausbauen und ihr eigenes Bühnen-Programm entwickeln. Zusammen mit Schauspielerin Janine Kunze (Heldt) wird sie sich im nächsten Jahr über die Männerwelt auslassen. Schließlich hat sie ja einige Erfahrungen gesammelt und die will sie nun humorvoll auf die Bühne bringen. Also Männer - bitte anschnallen, die Konfettikanone ist geladen!

Stella Deetjen, Entwicklungshelferin

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Mit ihrer Organisation "Back to life" versucht sie, in den ärmsten Regionen Nepals die Kindersterblichkeit zu senken.

Am 25. April 2015 erschütterte ein schweres Erdbeben mit der Stärke 7,8 Nepal - 90 Sekunden lang wüteten verheerende Erdstöße, mindestens 9.000 Menschen starben und 800.000 Häuser wurden zerstört. Stella Deetjen, die sich mit ihrer Organisation "Back to Life" seit neun Jahren in Nepal engagiert, war während der Katastrophe in Deutschland. Zum Glück, denn hier konnte sie sofort Spenden für die Ersthilfe und den Wiederaufbau sammeln - unter anderem auch bei Tietjen und Bommes. Jetzt - knapp zwei Jahre später - berichtet sie darüber, wie das Geld vor Ort eingesetzt wird. Sechs Schulen hat sie wieder errichtet, vier weitere sind noch im Bau. Und das sind nur die neuen Projekte. Eines ihrer erfolgreichsten Projekte bisher sind die Geburtshäuser in den entlegendsten Regionen Nepals. Hier wurden geschützt und sicher bereits 500 Babys geboren - erst kürzlich, das erste Zwillingspaar. Stella Deetjen ist unermüdlich in ihrem Streben, den Menschen etwas Gutes zu tun. Das bleibt auch an höchster Stelle nicht unbemerkt: im letzten Jahr wurde sie von Papst Franziskus in Rom empfangen. Im Juni ist ihre Biografie "Unberührbar - mein Leben unter den Bettlern von Benares" als Taschenbuch erschienen.

Thimon von Berlepsch, Magier

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Er liest Gedanken und bringt Menschen dazu, unter Hypnose Unfassbares zu leisten.

Thimon von Berlepschs Fähigkeiten sind begnadet. Schon in seiner Jugend auf dem Familienstammsitz Schloss Berlepsch in Hessen hat der Adelsspross das Zaubern erlernt und bis heute zur Perfektion gebracht. Mit seinem Bühnenprogramm "Der Magier" hat er große Säle gefüllt und viele Zuschauer begeistert. In letzter Zeit widmet er sich immer mehr der Hypnose - dem Zaubern mit und durch Gedanken. Höhenangst, schlechte Schulnoten, Eifersucht - all das vermag er erfolgreich durch seine Kunst "verändern". Er steigt in das Unterbewusstsein der Menschen ein und führt ihre Gedanken in ungewohnte Richtung. Nicht jeder lässt sich gerne darauf ein und doch haben seine Hypnose-Seminare enormen Zulauf. Der "Salonmagie" ist er dennoch treu geblieben und übt sie in kleinen exklusiven und "geheimen" Kreisen aus. In seinem sogenannten "Secret Circle", den er im Soho-Haus Berlin abhält, lassen sich seine Gäste verzaubern. Viele Jahre ist er durch die Welt gereist, in Indien hat ihn besonders das Thema Meditation beschäftigt, in seinen Augen nichts anderes, als Selbsthypnose. Mal sehen, womit er uns dieses Mal verblüfft.

Stefan Temmingh, Blockflötist

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Der Südafrikaner hielt mit sechs Jahren das erste Mal eine Plastikblockflöte in den Händen.

Es weihnachtet, holt die Blockflöten raus! Das Üben und Malträtieren der Eltern-Ohren und Nachbarn in den letzten Monaten muss sich doch am Ende lohnen! "Es gibt viele Leute, die sind durch die Blockflöte traumatisiert worden", sagt sogar Stefan Temmingh, einer der besten seines Fachs und Echo-Klassik-Preisträger als bester Instrumentalist. Das wohl älteste Instrument der Welt ist für ihn auch das schönste. Als der Südafrikaner mit sechs Jahren das erste Mal eine Plastikblockflöte in Händen hielt, war es Liebe auf den ersten Blick. Andere Kinder wechselten irgendwann das Instrument oder hörten ganz auf mit der Musik. "Der Unterschied bei mir", sagt Stefan Temmingh "ist nur, dass ich eben weiter gemacht habe." Obwohl die Blockflöte schon seit dem 18. Jahrhundert aus allen Symphonieorchestern verschwunden ist, bleibt sie für ihn das Instrument schlechthin. Mit 19 Jahren entschied er sich, sein Heimatland zu verlassen und sein Glück in Deutschland zu suchen. Hier fand er einen der besten Lehrer und stieg so zur Weltelite der Blockflötenvirtuosen auf. Gerade erst hat der Barockfan eine neue CD mit allen sechs Vivaldi-Konzerten aufgenommen. In der Sendung wird er zeigen, was man alles aus einer Flöte herausholen kann und ein paar Instrumente aus seiner Sammlung mitbringen.

Michael Lott, Schauspieler

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Im Weihnachtsprogramm zeigt der NDR neue Folgen der Sketch-Comedy "Deich TV". Michael Lott spielt den Witze-Erzähler Kalli.

Eigentlich sollte man bei ihm zunächst die Augen schließen und sein Stimme wirken lassen - warm, männlich und irgendwie vertraut. Denn Michael Lotts besonderen Klang kennt man aus der Werbung und sogar aus der "Sesamstraße"! Hier sprach er unverwechselbar 15 Jahre lang "Oskar aus der Mülltonne". Doch nicht nur die Stimme, auch sein Gesicht ist vertraut. Man kennt ihn aus vielen Kino- und Fernsehfilmen, angefangen bei Krimis wie "Tatort" oder "Wilsberg" über Comedy-Serien wie "Danni Lowinski" oder "Ritas Welt" bis hin zu dramatischen Filmen wie "Stauffenberg" oder "Die Männer der Emden". Michael Lott ist seit 30 Jahren im Geschäft - und zwar nach eigener Aussage ohne einen Tag arbeitslos gewesen zu sein. Gerade hat sich der 53-Jährige wieder mal seiner norddeutschen Seite gewidmet. Im Weihnachtsprogramm zeigt der NDR neue Folgen der Sketch-Comedy "Deich TV", ein Wiedersehen mit dem fiktiven Dörfchen Wirsing und seinen verschrobenen Bewohnern. Unter ihnen der leidenschaftliche Witze-Erzähler Kalli, gespielt von Michael Lott. Ein skurriler Einblick in den alltäglichen Wahnsinn hinterm Deich - die erste von vier Folgen läuft Heiligabend um 22.45 Uhr im NDR Fernsehen.

Redaktionsleiter/in
Anke Haverkemper
Moderation
Bettina Tietjen
Alexander Bommes
Autor/in
Birte Edye
Andreas Heineke
Melanie Köhne
Regie
Helmut Zanoskar
Produktionsleiter/in
Urs Schilke
Aufnahmeleitung
Dajana Klug
Kamera
Jan Lamersdorf
Rene Kraus
Susanne Kloos
Alexander Beckmeier
Mathias Philipp
Andre Dekker
Bildmischung
Angela Werner
Bildingenieur
Hagen Röhrig
Ton-Ingenieur
Thomas Hamann
MAZ-Technik
Sabrina Lehrieder
Beleuchtungsmeister
Bernd Mitzlaff
Beschallung
Ingmar Vater
Studiomeister
Thorsten Remstedt
Requisite
Nora Geler-Riewerts
Maske
Maren zu Putlitz
Mary Bauhaus
Sylivia Tillmanns

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