Tietjen und Bommes

Freitag, 04. August 2017, 22:15 bis 00:15 Uhr
Montag, 07. August 2017, 02:30 bis 04:30 Uhr
Mittwoch, 09. August 2017, 01:00 bis 03:00 Uhr

Bettina Tietjen und Alexander Bommes begrüßen im Studio auf dem Messegelände in Hannover folgende Talkgäste:

Semino Rossi, Sänger

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Sänger Semino Rossi verzaubert das Publikum mit seiner Stimme.

Heute ist er ein Superstar der Schlager- und Volksmusikszene: Vier Millionen verkaufte Platten, Platinauszeichnungen, ausverkaufte Tourneen. Der Weg dahin war lang, für den Traum von der großen Karriere verlässt Omar Ernesto Semino mit 21 Jahren seine Heimat Argentinien. Doch statt auf der Bühne steht er in Fußgängerzonen und U-Bahnstationen. 20 lange Jahre hält er sich als Straßenmusiker über Wasser. 20 Jahre, in denen er oft nicht weiß, wie er seine Miete bezahlen soll; mal schläft er in Pensionen oder, wenn es richtig schlecht läuft, sogar im Auto. Sein Ziel gibt er trotzdem nicht auf. Und die Geduld zahlt sich aus: Auf einer privaten Feier wird Semino Rossi von einem Musikmanager entdeckt und singt seitdem deutschen Schlager. Er hätte aber auch koreanisch, chinesisch oder Hindu gesungen, sagt er, "Hauptsache endlich eine CD aufnehmen". Bei Tietjen und Bommes stellt er sein neues Album "Ein Teil von mir" vor und wird, wie in den Zeiten als Straßenmusiker, das Publikum nur mit seiner Stimme und seiner Akustikgitarre verzaubern.

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Semino Rossi: Schlager ist modern geworden

Seit 15 Jahren gehört der Argentinier zu den Stars der deutschen Schlagerszene. Im Interview bei NDR Plus spricht Semino Rossi über seine sehr persönliche CD "Ein Teil von mir". mehr

Wigald Boning, Moderator

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Wigald Boning spricht in seiner neuen Show mit Prominenten und Experten über Schlafrituale, Einschlafprobleme und Anti-Schnarchmittel.

Es gibt kaum jemanden in der deutschen Fernsehlandschaft, der so vielseitig ist wie der gebürtige Wildeshausener. 1993 gehört Wigald Boning zum Gründungsteam von "RTL Samstag Nacht", der Mutter aller Comedyshows, später erobert er mit Olli Dietrich als Die Doofen die Charts mit dem Sommerhit "Mief". Erkennungsmerkmal: schrille Klamotten mit psychedelischen Mustern und Kassenbrillengestell. In "Nicht nachmachen!" widmet Wigald Boning sich einer weiteren Leidenschaft: zusammen mit Bernhard Hoecker geht er wissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund. Inzwischen ist er nicht mehr nur auf dem Bildschirm zu sehen, sondern ist immer öfter im direkten Kontakt mit seinem Publikum. Auf Kleinkunstbühnen gibt der Vater von Zwillingen begeistert den Inhalt von gesammelten Einkaufszetteln zum Besten. Darüber hinaus ist er erfahrener "Im-Zelt-Übernachter", FDP-Karteileiche und Ausdauersportler. Für den NDR krabbelt Boning ab dem 5. August wieder unter die Bettdecke. In "Gute Nacht! Die Show vorm Einschlafen", spricht er mit Prominenten und Experten zum Beispiel über Schlafrituale, Einschlafprobleme und Anti-Schnarchmittel.

Dora Heldt, Bestsellerautorin

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In einer Gartenlaube auf Sylt entstehen ihre Romane.

Sie ist norddeutsch bescheiden: Fragt man die Bestsellerautorin Dora Heldt nach ihrem Beruf, antwortet diese trocken: "Verlagsvertreterin". Trotz sechs Millionen verkaufter Romane und zahlreicher Verfilmungen ihrer Geschichten, hängt die Hamburgerin an ihrem bodenständigen Job. Neben dem Schreiben betreut sie auch weiterhin Buchhandlungen und berät sie bei der Frage, was ins Sortiment gehört. Sie ist eine "am Boden gebliebene", "ein Kind einer Beamtenfamilie", eine, die weiß, wie schnell alles zerbrechen kann. Ihre Scheidung verarbeitete sie vor elf Jahren auf humorvolle Weise in ihrem Erstlingswerk "Ausgeliebt", ihren Durchbruch schaffte sie mit dem Beststeller "Urlaub mit Papa". Es ist das Gewohnte, das Dora Heldt erfüllt. Genau wie ihre Heimat Sylt. Dorthin reist sie mindestens alle drei Wochen, um die Verwandtschaft zu besuchen und ein Fischbrötchen am Lister Hafen zu essen und um zu schreibe. Ihr neuster Roman "Wir sind die Guten" entstand wie auch die Vorgänger in der Gartenlaube auf dem Grundstück ihres Elternhauses.

Andreas Lukoschik, Journalist und Kreuzfahrtexperte

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In seinem Kreuzfahrt-ABC klärt er Fragen wie "Schläft das Personal auch an Bord?".

Er wird den meisten noch als "Lifestyle-Papst" in Erinnerung sein: In den 1980ern wurde Andreas Lukoschik mit dem ARD-Magazin "Leo's" bundesweit bekannt. Darin beleuchtete er ironisch und auch mal zynisch das Leben der Schönen und Reichen. Nach dem Motto: "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist" zog sich Lukoschik 1991 aus dem Rampenlicht zurück. 2012 erschien dann sein erstes Kreuzfahrt-ABC mit dem Titel "Schläft das Personal auch an Bord?" und eroberte die Spiegel-Bestsellerliste. Lukoschik, selbst begeisterter Kreuzfahrer, erkannte den seit Jahren anhaltenden Trend: Kreuzfahrten sind so beliebt wie nie. 2016 stachen fast zwei Millionen Deutsche in See. Tendenz steigend. Nun veröffentlicht der Autor weitere amüsante Geschichten und Erlebnisse rund um die Weltmeere in seinem neuen Werk "Ist das Schiff schon mal untergegangen?"

Alida Gundlach, Autorin und Tierschützerin

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Mit ihrem Verein "tierwork e.V." rettet Alida Gundlach Tiere aus Tötungsstationen in Osteuropa.

220 Talkshows, 2.220 Gäste, 17 Moderationskollegen: Alida Gundlach ist eine TV-Legende. Egal, ob die Gespräche mit Falco oder Klaus Kinsky oder die Knutscheinlage mit Otto: Alida Gundlach gehörte der Freitagabend im NDR Fernsehen. Sie war provokant, klug und leidenschaftlich, ob in der NDR Talk Show, später in ihren Dokumentationen oder in der Aktuellen Schaubude. Nicht erst seit ihrem Rückzug ins Private engagiert sie sich mindestens genauso leidenschaftlich für ein Thema mit weniger Glamour: Seit 40 Jahren setzt sie sich für den Tierschutz ein. Mit ihrem Verein "tierwork e.V." rettet Alida Gundlach Tiere aus Tötungsstationen in Osteuropa und sucht für sie ein neues Zuhause. Damit will sie ein vorhersehbares Schicksal abwenden. Das ist ihr im Leben selbst nicht immer geglückt: Eine Krebs-Diagnose, der frühe Tod ihrer Tochter und die Erkrankung ihres geliebten Mannes. Erfahrungen, nach denen sich Alida Gundlach eine "Aufsteherin" nennt, denn sie lässt sich nicht unterkriegen. Noch immer ist sie empathisch, voller Liebe und trägt das sonnige Gemüt in sich, das die Zuschauer von ihr kennen.

Sebastian Bezzel, Schauspieler

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Sebastian Bezzel kennt sich wunderbar mit bayrischen und norddeutschen Eigenheiten aus.

Zwölf Jahre lang jagte er an der Seite von Tatort-Kommissarin Klara Blum Verbrecher am Bodensee. Im letzten Jahr lief die finale Folge des beliebten Ermittler-Teams. Für Sebastian Bezzel ist das kein Grund für Wehmut: "Künstlerisch war das "Tatort"-Aus für mich eine Befreiung". Seitdem steht er wieder öfter auf der Theaterbühne. Dem Polizeidienst in Kino und Fernsehen ist er glücklicherweise erhalten geblieben und zwar als niederbayrischer Dorfpolizist Franz Eberhofer. Seit 2013 spielt Bezzel, der gebürtige Oberbayer, in den witzigen bis schrägen Verfilmungen der beliebten Rita-Falk-Krimis mit. Im August kommt Eberhofers neuster Fall, "Die Griessnockerlaffäre", in die bayerischen Kinos. Bundesweit sind die Verfilmungen immer ein Jahr später in der ARD als TV-Premiere zu sehen. Sebastian Bezzel kennt sich wunderbar mit bayrischen und norddeutschen Eigenheiten aus, denn der Exil-Bayer lebt seit knapp zehn Jahren im hohen Norden. Für seine Frau, Schauspielerin Johanna Christine Gehlen, zog er in die Hansestadt. Das Paar hat zwei Kinder und lebt in Hamburg-Ottensen.

Angelina Kirsch, Curvy-Model

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Als Curvy-Model war es ihr Bestreben, bei "Let's Dance" nicht abzunehmen.

Sie ist ein Shooting-Star am Modehimmel: Curvy-Model Angelina Kirsch trägt Konfektionsgröße 42/44, rockt genau deshalb Modeshootings und Laufstege und ist so für viele Frauen mit Kurven ein Vorbild geworden. Bis 2012 war sie noch eine ganz normale Studentin, die als Hobby die Tuba im heimischen Mädchenmusikzug spielte. Dann änderte ein Italien-Urlaub komplett ihr Leben. Ein Model-Agent entdeckte sie und ihre perfekte Figur. Das war der Beginn einer erfolgreichen Karriere. Inzwischen sitzt Angelina zum zweiten Mal in der Jury der Casting-Show "Curvy Supermodels - Echt. Schön. Kurvig." und tanzte sich zuletzt bei "Let's Dance" in die Herzen der Zuschauer. Diese wählten die Norddeutsche bis ins Finale - am Ende belegte sie den dritten Platz. Anders als die meisten anderen Tanz-Promis nahm Angelina während des Trainings nicht ab; mit Cola und Schokolade achtete sie darauf, dass ihre Rundungen genauso schön kurvig blieben wie vorher.

Die schönsten Momente der Sendung

Redaktionsleiter/in
Anke Haverkemper
Moderation
Bettina Tietjen
Alexander Bommes
Autor/in
Andreas Heineke
Melanie Köhne
Urs Schilke
Pia Lüke
Antje Althoff
Aufnahmeleitung
John-Olaf Stute
Regie
Dirk Sander
Kamera
Olaf Schaper
Bruno Ugarte
Mathias Philipp
Andre Dekker
Jörg Grönitz
Jörg Huck
Bildmischung
Wiebke Jansen
Bildingenieur
Conrad Neubert
Ton-Ingenieur
Thomas Hamann
MAZ-Technik
Kathrin Bingel
Beleuchtungsmeister
Hans-Joachim Dorel
Beschallung
Ingmar Vater
Studiomeister
Olaf Katter
Requisite
Anja Pietruschka
Maske
Silke Reichert-Wasner
Sylivia Tillmanns
Karin Otto