Sendedatum: 24.07.2017 19:30 Uhr

Dorfgeschichte: Eisendorf

Mitten durch Eisendorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde führt die A7 - aber davon merkt man eigentlich nicht sehr viel: Im Ort ist es trotzdem ruhig. Das wohl schönste Plätzchen ist die Badestelle am Brahmsee. Hier feiert die Freiwillige Feuerwehr auch regelmäßig Grillfeste. Einmal im Jahr aber sind die Jungs, die eigentlich Feuer löschen sollen, anderweitig im Einsatz: als Helfer beim großen Ringreitturnier. Etwa 90 Reiter aller Altersklassen nehmen daran teil und entsprechend muss mit angepackt werden, sei es bei der Verpflegung oder direkt am Reitplatz. In diesem Jahr hat der Ringreitverein 25. Jubiläum.

Straße in Eisendorf.

Dorfgeschichte: Eisendorf

Schleswig-Holstein Magazin -

Nix los auf den Straßen in Eisendorf: Einmal im Jahr findet hier das Ringreitturnier statt. Dann tauschen die 300 Einwohner Zügel gegen Lenkrad.

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Junge Nachfolger bei den Landmaschinen

In der Hauptstraße des 300-Seelen-Ortes fällt vor allem der große Garten- und Landmaschinenhandel auf. Mehr als 50 Jahre lang hat Rolf Bendixen ihn geführt, aber Anfang des Jahres hat er die Geschäfte abgegeben. Nachfolger zu finden, war gar nicht so leicht. Aber zwei junge Männer aus der Umgebung, gelernte Landmaschinenmechaniker, sind das Risiko eingegangen: Sie leiten den Betrieb jetzt mit zwei weiteren Angestellten. Und auch der frühere Chef Rolf Bendixen kommt noch fast täglich vorbei, um mit anzupacken. Sie reparieren zum Beispiel Rasenmäher und Kettensägen, aber auch die Trecker der Landwirte in der Umgebung.

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Die Badestelle am Brahmsee ist einer der schönsten Plätze im Ort.
Größtes Kalksandstein-Werk Norddeutschlands

Noch wesentlich größere Maschinen stehen in einer riesigen Sandgrube am Rand von Eisendorf. Seit dem Jahr 2000 wird hier Sand abgebaut und direkt vor Ort zu Kalksandsteinen in unterschiedlichen Größen verarbeitet. Vieles läuft hochtechnisiert, trotzdem arbeiten etwa 20 Menschen hier - laut Bürgermeister Bernd Irps ist es das größte Kalksandstein-Werk Norddeutschlands. Zwischenzeitlich mussten die Arbeiten an einer Stelle unterbrochen werden: Zwei Hünengräber wurden entdeckt, da mussten erst mal Archäologen ran. In 20 Jahren wird auf dieser Sandfläche ein großer See entstehen.

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 24.07.2017 | 19:30 Uhr

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