Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Wie überschüssige Windenergie genutzt werden kann

Donnerstag, 18. Juli 2019, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 19. Juli 2019, 03:45 bis 04:15 Uhr
Freitag, 19. Juli 2019, 10:00 bis 10:30 Uhr

In Norddeutschland weht der Wind häufig so stark, dass die Windräder mehr Strom produzieren, als verbraucht werden kann. Die Stadtwerke Norderstedt (Kreis Segeberg) haben nun eine Idee auf dem Prüfstand, wie man überschüssige Windenergie nutzen kann: Nämlich dann, wenn sie gerade zur Verfügung steht. Mehr als 700 Testkunden aus Norderstedt machen bei einer Untersuchung mit. Voraussetzung ist ein digitaler Stromzähler. Die Stadtwerke haben bereits die meisten der Tester mit einer speziellen SmartHome-Station ausgestattet. Hinzu kommen jeweils vier gezielt ansteuerbare Steckdosen. Daran hängen zum Beispiel ganz normale Waschmaschinen, Geschirrspüler und Akkuladegeräte, die nur dann starten, wenn gerade viel Wind weht. Pro Jahr und pro Haushalt können die Kunden sogar bis zu 100 Euro an Stromkosten sparen. Wir sprechen darüber, ob das Verfahren alltagstauglich ist und wie man in Zeiten der Klimakrise Strom sparen kann.

Investitionen in Millionenhöhe: Innenministerium unterstützt Feuerwehren im Land

Kaputte Gerätehäuser, mangelhafte Ausstattung der Löschfahrzeuge: Wenn die Feuerwehren im Land zum Einsatz gerufen werden, müssen sie gut vorbereitet sein, um vor Ort wirklich Hilfe leisten zu können. Aber es fehlt an allen Ecken und Enden. Nun plant das Innenministerium Investitionen von rund vier Millionen Euro, die Kommunen packen noch fünf Millionen oben drauf. Insgesamt profitieren davon 79 Feuerwehren im Land. So können beispielsweise die Einrichtungen saniert werden. Das Geld vom Land dient als Anschubfinanzierung, denn der größte Teil der voraussichtlichen Gesamtkosten von 78 Millionen Euro müssen die betroffenen Gemeinden durch Eigenmittel einbringen. Mittlerweile sind die Gerätehäuser zu klein geworden für die immer größer werdenden Feuerwehrwagen, die Umkleidebereiche seien nicht mehr zeitgemäß und auch die Sicherheitsstandards müssen berücksichtigt werden. Viel zu tun also für Land, Kommunen und Feuerwehren. NDR Reporterin Sofia Tchernomordik hat sich den Zustand der Feuerwehr in Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg) angeschaut.

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Neun Millionen Euro für die Feuerwehren in SH

Feuerwehreinrichtungen in Schleswig-Holstein werden noch in diesem Jahr mit insgesamt neun Millionen Euro gefördert. Geld bekommen 73 Gemeinden und kreisfreie Städte sowie sechs Kreise. mehr

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