Schleswig-Holstein Magazin

u.a. AKW Brunsbüttel: Die Geschichte und der geplante Abriss

Freitag, 21. Dezember 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 22. Dezember 2018, 10:00 bis 10:30 Uhr

Das wird ein Projekt von großer Tragweite: Das Atomkraftwerk Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) soll abgerissen werden. Am Freitag erteilt die Atomaufsicht in Kiel die Genehmigung zum Abriss. Dieses Atomkraftwerk hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Nicht einmal sieben Jahre hatte es gedauert, bis nach dem Bauantrag 1970 das produktionsbereite Kernkraftwerk Brunsbüttel ans Netz ging. Seit dem Antrag auf Stilllegung und Rückbau des AKW ist jetzt schon fast genauso viel Zeit vergangen. Im Kraftwerk ist bereits alles zum Abriss vorbereitet: Die Brennstäbe sind alle ausgebaut. Der Reaktor an der Elbemündung soll als erster der drei Atommeiler in Schleswig-Holstein (die weiteren sind Krümmel und Brokdorf) abgerissen werden. Der nächste große Schritt auf dem Weg zum tatsächlichen Ende der Atomenergie in Schleswig-Holstein. Wie lang der Abbau dauern wird, wie genau er funktioniert - unser Themenschwerpunkt in der Sendung.

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Rückbau des AKW Brunsbüttel kann beginnen

Das Land hat die offizielle Rückbau-Genehmigung für das AKW Brunsbüttel erteilt. Der Abriss des Meilers an der Elbe wird nach Schätzung von Experten allerdings rund 20 Jahre dauern. mehr

Prozess gegen "falsche Polizisten" in Kiel

Stellen Sie sich vor, ein Polizist ruft bei Ihnen an und sagt: "Ihr Geld ist nicht mehr sicher, sie müssen es der Polizei übergeben". Passiert ist es mehreren älteren Menschen im Land.

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Prozess gegen falsche Polizisten kann weitergehen

Die Verteidigung hat die angekündigte Besetzungsrüge zurückgestellt. Der Angeklagte soll Senieren betrogen haben. Die erste Verhandlung war wegen eines Formfehlers geplatzt. mehr

Dabei handelte es sich aber um Betrüger aus der Türkei, die sich als Polizisten ausgegeben haben. Am Telefon haben sie im Auftrag eines 26 Jahre alten Mannes die ahnungslosen Rentner unter Druck gesetzt. So konnten sie Geld und Schmuck im Wert von rund 200.000 Euro erbeuten. Am Landgericht in Kiel wird dem Auftraggeber - und später auch den "falschen Polizisten" - nun der Prozess gemacht. Dem Angeklagten droht eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Der Fall und der Prozessauftakt - ein weiteres Thema bei uns.

Die weiteren Themen

  • Sportliche Bilanz der Hinrunde: Holstein-Trainer Tim Walter im Gespräch
  • Ofenfertig und vorgebraten: Gänsebraten auf Bestellung
  • Ausflug am vierten Advent: Weihnachtliche Veranstaltungstipps mit Oli Krahe

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Marie-Luise Bram

Sie ist leidenschaftlich im Team dabei, denn : "Es ist aufregend, aktuell zu arbeiten!". mehr

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"Das Schleswig-Holstein Magazin ist für mich ein Stück Zuhause!", sagt Gerrit Derkowski. mehr

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