Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Sylter Unternehmer und die Bahnproblematik

Donnerstag, 12. Juli 2018, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 13. Juli 2018, 03:45 bis 04:15 Uhr
Freitag, 13. Juli 2018, 10:00 bis 10:30 Uhr

Das Chaos bei der Marschbahn hat immer mehr Folgen für Sylter Unternehmer: Jetzt hat der erste Betrieb seinen Laden schließen müssen. Das "Sylter Waschkontor" findet nicht mehr genügend Mitarbeiter. Von 25 Angestellten haben in diesem Jahr bereits fünf gekündigt.

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Bahn will mehr Geld in Sylt-Strecke stecken

70 Millionen Euro mehr als bisher geplant will die Deutsche Bahn in die Marschbahn-Strecke zwischen Westerland und Hamburg-Altona investieren. Die Arbeiten sollen so schnell wie möglich beginnen. mehr

Auch viele andere Gewerbetreibende haben das Problem: Obwohl sie den Mitarbeitern vom Festland die Fahrkarten bezahlen würden, wollen die nicht mehr auf die Insel pendeln. Da sie aus Kostengründen ja auch nicht auf Sylt leben können, wird die Situation für die Unternehmer nach deren Aussage immer dramatischer. Eine Zwickmühle: Kaum jemand kann sich eine Wohnung auf Sylt leisten, aber pendeln funktioniert aufgrund der Probleme der Marschbahn auch nicht. Die aktuelle Situation für Unternehmer auf der Insel am Tag, an dem die Deutsche Bahn Millionen-Investitionen bekannt gibt ist unser Schwerpunktthema in der Sendung. Denn gemeinsam mit Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) will die Deutsche Bahn die Marschbahnstrecke zwischen Hamburg und Sylt verbessern.

Gerichtsentscheid: Weg für Auslieferung Puigdemonts an Spanien frei

Es ist der nächste Schritt in einem komplizierten Verfahren: Das Oberlandesgericht in Schleswig hat nach eigenen Angaben grünes Licht für die Auslieferung von Carles Puigdemont gegeben. Der Vorwurf: Puigdemont soll öffentliche Gelder veruntreut haben. Vom Tisch und nicht mehr relevant ist laut Gericht der Vorwurf der Rebellion. Der ehemalige katalanische Regionalpräsident bleibe zunächst auf freiem Fuß, da keine Fluchtgefahr bestehe. Der 55-jährige wurde kurz vor Ostern auf der Durchreise in Schleswig-Holstein nahe Schuby wegen eines von Spanien gestellten europäischen Haftbefehls festgenommen. Nach knapp zwei Wochen im Gefängnis in Neumünster wurde er unter Auflagen freigelassen. Nun liegt der Ball erneut beim Generalstaatsanwalt in Schleswig: Er muss die Auslieferung noch bewilligen. Schleswig weiterhin im europäischen Blickfeld - unser Thema in der Sendung.

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Puigdemont soll an Spanien ausgeliefert werden

Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hat die Auslieferung von Carles Puigdemont für zulässig erklärt - wegen des Vorwurfs der Veruntreuung. Der Katalane reagierte alles andere als enttäuscht. mehr

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Gabi Lüeße liebt die Abwechslung als Moderatorin und freut sich immer, wenn Kühe in der Nähe sind. mehr

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Der Visionär und Jahrestag-Fanatiker kommt zwar gebürtig aus Baden-Baden, wusste aber schon früh: "Wenn ich groß bin, komme ich nach Schleswig-Holstein". mehr

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