Schleswig-Holstein Magazin

u.a. Neue Methode der Luftbildauswertung beim Kampfmittelräumdienst

Donnerstag, 07. Dezember 2017, 19:30 bis 20:00 Uhr
Freitag, 08. Dezember 2017, 03:45 bis 04:15 Uhr
Freitag, 08. Dezember 2017, 10:00 bis 10:30 Uhr

Marie-Luise Bram und Gerrit Derkowski.

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Mehr als 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind sie noch immer ein Problem: Bomben-Blindgänger. Bauherren können davon ein Lied singen. Sie sind verpflichtet, vor Baubeginn ein Gutachten des Kampfmittelräumdienstes einzuholen, welches besagt, dass ihr Baugrund frei von Blindgängern ist. Durch den Bauboom der letzten Zeit häufen sich die Anfragen beim Kampfmittelräumdienst: 3.000 pro Jahr sind es. Früher waren es 200. Für die Überprüfung der Grundstücke greifen die Kampfmittelräumer zunächst auf historische Luftbilder zurück. Die liegen jetzt in deutlich besserer Qualität dank der Hilfe von Behinderten-Werkstätten vor. In den Werkstätten wurden 26.000 Luftbilder neu eingescannt. Durch die hohe Auflösung der Fotos können Verdachtspunkte besser erkannt und identifiziert werden. Und der Auftragsstau schneller abgearbeitet werden.

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Digitale Technik erleichtert Blindgängersuche

Experten des Kampfmittelräumdienstes in Groß Nordsee können Luftbilder dank Digitalisierung schneller auswerten und entscheiden, ob nach Blindgängern gesucht werden muss. mehr

Engere Kooperation der deutschen und norwegischen Marine geplant

Wenn am Donnerstag Vizeadmiral Andreas Krause und der norwegische Admiral Andreas Stensønes in Eckernförde ein elfseitiges Abkommen unterzeichnen, dann geht es vordergründig um gemeinsame Ausbildung von U-Boot-Mannschaften, Zusammenarbeit bei der Logistik und Reparatur. Es geht darum, die Schlagkraft auf See zu erhöhen und gemeinsam die eigenen Spezialkräfte zu trainieren. Doch dahinter spielt sich noch etwas anderes ab: Norwegen will bei ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) in Kiel vier U-Boote bestellen, Deutschland zwei. Als Gegengeschäft werden diese U-Boote und später auch deutsche Fregatten mit norwegischen Lenkwaffen ausgestattet. Das ist zum einen ein mittlerweile übliches Verfahren bei Waffendeals dieser Art. Zum anderen ist die U-Boot Kooperation der Beginn, europaweit militärische Standards zu schaffen, also ein Teil der neuen europäischen Militärunion.

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Deutsch-norwegische Marine-Kooperation besiegelt

Deutschland und Norwegen wollen künftig unter anderem bei Training, Übungen und Instandhaltung der U-Boote kooperieren. Eine entsprechende Vereinbarung wurde in Eckernförde unterzeichnet. mehr

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Sie ist leidenschaftlich im Team dabei, denn : "Es ist aufregend, aktuell zu arbeiten!". mehr

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