Schleswig-Holstein Magazin

u.a.: Ex-Innenminister Grote vor dem Untersuchungsausschuss

Montag, 07. Dezember 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Dienstag, 08. Dezember 2020, 03:45 bis 04:15 Uhr
Dienstag, 08. Dezember 2020, 10:00 bis 10:30 Uhr

Der Untersuchungsausschuss zur sogenannten Rocker-Affäre befragt noch einmal den früheren Innenminister Hans-Joachim Grote. Dieser hatte kurz nach seinem Amtsantritt die Spitze der Landespolizei ausgetauscht. Der Grund laut Grote: Differenzen mit dem damaligen Leiter der Polizeiabteilung im Innenministerium, Jörg Muhlack, und Landespolizeidirektor Ralf Höhs. Einen Zusammenhang mit der Rocker-Affäre und den Vorwürfen über Mobbing bei der Polizei hat Grote bestritten. Ein internes Papier aus dem Innenministerium zeigt tatsächlich, dass das Verhältnis zwischen Grote und der Polizeiführung belastet war - unter anderem fühlte sich Grote über wichtige Vorgänge nicht ausreichend informiert. Die Polizeiführung wiederum vermisste offensichtlich den Rückhalt ihres Dienstherrn. Und bot deshalb sogar selbst an, sich versetzen zu lassen. Grote selbst war Ende April als Innenminister entlassen worden, weil sich Ministerpräsident Günther (CDU) von ihm falsch informiert fühlte. NDR Reporter Andreas Schmidt berichtet aus dem Landeshaus in Kiel.

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Schleswig-Holsteins Ex-Innenminister Hans-Joachim Grote sitzt beim parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Rocker-Affäre im Kieler Landtag. © dpa Foto: Frank Molter

Grote im Ausschuss: Polizeispitze wollte "Kräftemessen"

Der frühere Innenminister hat seine Entscheidung, führende Polizisten des Landes auszutauschen, verteidigt. mehr

Eine Polizeimütze mit dem Wappen von Schleswig-Holstein © NDR Foto: Robert Holm

Grote und die Polizeispitze: Führung bot selbst Versetzung an

Ein Papier aus dem Innenministerium zeigt, wie belastet das Verhältnis zwischen Minister und Polizeiführung war. mehr

Reinbeker Schwimmbad im Lockdown

Hier ist derzeit wahrlich tote Hose: Schwimmgäste kraulen hier keine Bahnen mehr, niemand springt vom Dreier oder Fünfer. Aber den Stöpsel hat Holger Kehl trotzdem nicht gezogen. Er ist der Leiter des Schwimmbades von Reinbek (Kreis Stormarn), das aufgrund der Corona-Beschlüsse geschlossen bleiben muss. Kehl muss das Wasser weiter sauber halten, falls es doch wieder zur schnellen Öffnung kommt. Eine Million Liter passen ins große Schwimmbecken. Dieses Wasser zu pflegen, ist günstiger, als das Becken neu zu befüllen - zumindest noch. Schutz der Gummidichtungen, spülen der Filteranlagen, Großreinemachen von Sauna bis zum Kiosk: Für Holger Kehl und seine Azubikollegen gibt es in der leeren Halle genug zu tun. Wir haben ihn beim Kontrollgang begleitet und blicken dabei hinter die Kulissen der Schwimmbadtechnik.

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NDR Moderatorin Gabi Lüeße. © NDR Foto: Berit Ladewig

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Henrik Hanses

Eigentlich wollte Henrik Hanses Lehrer für Sport und Deutsch werden. Doch dann hielt er das erste Mal ein Mikro in der Hand und wusste: Das ist viel besser. mehr

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