Schleswig-Holstein Magazin

u.a.: Neue Hinweise zum Prostituiertenmord von Rendsburg

Dienstag, 10. November 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 11. November 2020, 03:45 bis 04:15 Uhr
Mittwoch, 11. November 2020, 10:00 bis 10:30 Uhr

Es war ein grausamer Fund, den Ermittler der Kieler Staatsanwaltschaft in der vergangenen Woche machten: Auf dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses in Rendsburg wurde eine Frauenleiche entdeckt. Die Identität war bislang noch nicht geklärt. In dem Mehrfamilienhaus lebte ein 40-Jähriger, der von der Kieler Staatsanwaltschaft wegen des gewaltsamen Todes einer Prostituierten in Rendsburg wegen Mordverdachts angeklagt worden war. Es wird ermittelt, ob die beiden Fälle zusammenhängen. Nun sollen neue Informationen in diesem Fall bekanntgegeben werden, auch zur Identität des zweiten Leichnams. Zur Zeit durchsucht die Polizei mit Leichenspürhunden eine Parzelle in einem Kleingartengelände, die im Besitz des Tatverdächtigen ist.

Weitere Informationen
Mehrere Polizeibeamte tragen eine Kiste aus einer Kleingarten Pazelle. © dpa-Bildfunk Foto: Axel Heimken

Rendsburg: Polizei durchsucht Parzelle mit Leichenspürhunden

Die Suchaktion steht im Zusammenhang mit den Mord-Ermittlungen gegen einen Mann, der zwei Frauen getötet haben soll. mehr

Was ist los in den Hotels während des Lockdown?

Neben dem Sport und der Kulturbranche gehört aktuell die Hotelszene zu den Leidtragenden der Corona-Pandemie. Seit einer Woche mussten die Hotels in Schleswig-Holstein ihre Türen schließen. Keine Urlauber, keine Geschäftsleute: Die Hotels sind leer. Das bedeutet aber nicht, dass die Hotelangestellten ihre Hände in den Schoß legen können. Denn trotz des Lockdowns müssen die Häuser in Schuss gehalten werden. NDR Reporterin Inga Martens hat hinter die Kulissen des Carat Hotels in Grömitz (Kreis Ostholstein) blicken können. Denn dort sind derzeit 20 der 100 Angestellten im Einsatz - darunter Handwerker, Reinigungskräfte und Verwaltungsangestellte, die den Hotelbetrieb aufrecht erhalten müssen.

"Was macht eigentlich": Amanda Cekaj aus Kirchbarkau

Die sechsköpfige Familie Cekaj sitzt gemeinsam am Frühstückstisch. © NDR Foto: NDR/Sofia Tchernomordik
Nach 14 Monaten und 42 Stunden Fahrt kommt Familie Cekaj vor zwei Jahren wieder in Kirchbarkau an. Wie geht es ihnen heute?

Erinnern Sie sich noch an die albanische Familie aus Kirchbarkau (Kreis Plön)? Die Familie wurde aufgrund eines Behördenfehlers in ihre Heimat abgeschoben. Das hatte vor drei Jahren in der Gemeinde für große Aufregung gesorgt. Sie waren im Ort voll integriert, das Verständnis der Abschiebung daher gering. Viele haben gegen diese nächtliche Abschiebung protestiert. Aber mittlerweile ist die Familie wieder zurück - ein riesen Hin und Her. Was hat das mit der albanischen Familie gemacht? Wie haben sie diese aufregende Zeit der Abschiebung und Rückreise verarbeitet? Reporterin Vera Vester konnte erstmals mit einem der Familienmitglieder sprechen. Amanda Cekaj arbeitet derzeit in einem Altenpflegeheim. Sie spricht über die lange Zeit der Ungewissheit in Albanien und ihr aktuelles Leben mit ihrer Familie in Kirchbarkau - in unserer Rubrik "Was macht eigentlich …. ?".

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NDR Moderatorin Marie-Luise Bram. © NDR Foto: Berit Ladewig

Marie-Luise Bram

Sie ist leidenschaftlich im Team dabei, denn : "Es ist aufregend, aktuell zu arbeiten!". mehr

NDR Moderator Gerrit Derkowski. © NDR Foto: Berit Ladewig

Gerrit Derkowski

"Das Schleswig-Holstein Magazin ist für mich ein Stück Zuhause!", sagt Gerrit Derkowski. mehr

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