Rund um den Michel

Hamburg - wie noch nie!

Sonntag, 10. Mai 2020, 18:00 bis 18:45 Uhr
Montag, 11. Mai 2020, 01:50 bis 02:35 Uhr

Wenn der Turmbläser des Michels morgens um zehn Uhr seinen musikalischen Gruß erklingen lässt, schaut er dabei auf eine veränderte Stadt. Denn auch bei uns ist seit Corona nichts mehr so wie zuvor. Deshalb zeigt Rund um den Michel diesmal "Hamburg - wie noch nie!"

"Hamburg - wie noch nie!"

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Stadt-Ansichten, wie es sie noch nie gegeben hat, zeigt Rund um den Michel.

Rund um den Michel begleitet einen Fotografen zu Wasser und zu Land dabei, wie er nie gesehene Stadt-Ansichten einfängt. Auch gibt es in der Sendung eine Tour über die Balkone der Stadt, auf denen das Leben nun in all seinen Facetten spielt. Wir treffen eine einfallsreiche Ladenbesitzerin, die sich während des Lockdowns selbst im Schaufenster ausgestellt hat, um Kontakt zu halten, und wir geben einen Ausblick darauf, wie ein Hamburger Sommerurlaub aussehen könnte. Nur ein Beispiel: Im Retro-Campingwagen am südlichen Elbufer.

Hamburg - wie noch nie!

Rund um den Michel -

Die Corona-Krise zeigt: Die Hamburger sind anpassungsfähig und erfinderisch. In den letzten Monaten hat sich die Hansestadt verändert - und die Bewohner mit ihr.

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Der Michel- ein Wahrzeichen als Anker

Der Michel ist seit Jahrhunderten nicht nur Hamburgs weithin sichtbares Wahrzeichen, sondern auch ein Ort für Trost und Zuspruch in schwierigen Zeiten. Doch Gottesdienste konnten auch hier in den vergangenen Wochen nicht gefeiert werden. Das ist erst seit kurzem wieder möglich mit Sicherheitsabstand. Trotzdem wird gerade in der Krise deutlich, wie viele Menschen dem Michel verbunden sind. Wir haben Familien zu Hause besucht und sie nach ihrem besonderen Verhältnis zu Hamburgs berühmtester Kirche gefragt.

Der Michel - ein Wahrzeichen und seine Fans

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In Zeiten von Corona blieb auch Hamburgs berühmteste Kirche lange ungewohnt leer. Trotzdem wurde gerade in der Krise deutlich, wie viele Menschen dem Michel verbunden sind.

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Frau Fadenrot nimmt den Faden wieder auf

Am 17. März hieß es: Alle Einzelhandelsgeschäfte müssen schließen. Ein harter Schlag. Auch der kleine Laden mit lauter Lieblingsstücken von Anke Carls in Hamburg Eilbek blieb zu. So pendelte sie zwischen Existenzangst und neuer Kreativität. Wir haben Frau Fadenrot und ihren Laden besucht.

Frau Fadenrot nimmt den Faden wieder auf

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30 Tage lang musste der Laden von Anke Carls wegen der Corona-Krise geschlossen bleiben. Die anfänglich Schockstarre wich schnell einer neuen Kreativität der Designerin.

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Der etwas andere Hafengeburtstag

Normalerweise wäre der Hamburger Hafen vom 8. bis 10. Mai im Ausnahmezustand: Voraussichtlich mehr als eine Million Besucher hätten sich die Hafenkante entlang gedrängt, um den 831. Hafengeburtstag zu feiern. Mit Riesen-Feuerwerk, Schiffsparaden, Live-Musik und allem was dazu gehört. Dann kam Corona - und alles ist anders. Der Hafengeburtstag fällt aus. Wirklich? Nicht so ganz! Denn zwar gibt es keine offiziellen Feierlichkeiten, doch die Menschen im Hafen - von der Decksfrau bis zum Museumsschiffer - lassen sich ihren Geburtstag nicht nehmen und begehen ihn auf ihre ganz eigene Art.

Der etwas andere Hafengeburtstag

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Der Hafengeburtstag fällt aus - wegen der Corona-Krise. Doch die Menschen im Hafen, von der Decksfrau bis zum Museumsschiffer, lassen sich ihren Geburtstag nicht nehmen.

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Die Balkonfreundin gibt Tipps

Ihr Blumen- und Dekoladen war wegen Corona lange geschlossen. In dieser Zeit kam Sandra Schäfer auf die Idee, den Duft der Natur zu ihren Kunden nach Hause zu bringen. Die Nachfrage für ihren Balkonkasten-Lieferservice ist groß, sagt Sandra Schäfer. Ihre Kreationen heißen:  Es grünt so grün, Kleine Liebe oder Kräuterhimmel. In der Corona-Krise geht die "Balkonfreundin" neue Wege und will damit ihre Kunden glücklich machen.

Bunte Balkonkästen per Lieferdienst

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Da ihr Laden wegen Corona lange geschlossen hatte, kam Sandra Schäfer auf die Idee, ihren Kunden die Natur nach Hause zu bringen. Die Nachfrage für ihren Balkonkästen-Lieferservice ist groß.

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Mit dem Fotografen durch die veränderte Stadt

Hamburg steht still: der Lockdown der vergangenen Wochen hat das öffentliche Leben der Metropole weitgehend eingefroren. Orte, an denen es sonst vor Menschen nur so wimmelte, waren nun plötzlich vollkommen leer. Andreas Vallbracht, der die Hansestadt seit vielen Jahren als professioneller Fotograf dokumentiert, hat die Stadt im Ausnahmezustand seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen in eindrucksvollen Bildern festgehalten. Rund um den Michel begleitet ihn auf Motivsuche auf dem Land und zu Wasser und erlebt dabei die Stadt, wie sie noch nie zu sehen war.

Fotografien einer leeren Stadt

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Seit 20 Jahren dokumentiert der Fotograf Andreas Vallbracht Hamburg. Nirgendwo schlägt sich die Corona-Krise optisch so deutlich nieder wie auf der Reeperbahn.

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Interview mit Prof.Dr.Gesa Ziemer, Prof für Stadtkultur an der Hafencity Universität

"Der geringere Autoverkehr während des Lockdowns hat uns gezeigt, wie lebenswert die Stadt plötzlich war.  Deshalb müssen wir weiter an Konzepten arbeiten, die Autos in den Städten reduzieren und Fahrbahnen in Fahrradstraßen umwandeln", sagt Prof.Dr.Gesa Ziemer. Im Gespräch mit Julia-Niharika Sen zieht die Stadtforscherin und Anthropologin von der Hafencity Universität aus der Corona-Krise viele spannende Schlussfolgerungen für die Stadtplanung der Zukunft.

Corona-Krise: Stadtplanung neu denken

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Was können wir aus der Corona-Krise für die Zukunft lernen? Julia-Niharika Sen im Gespräch mit Gesa Ziemer, Professorin für Stadtkultur an der Hafencity Universität.

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Der Haidehof

Sie sind überzeugt davon, mit ihrem Einsatz genau jetzt das Richtige zu tun. Sagen fünf Naturliebhaber, die an die "regenerative Landwirtschaft" glauben. Fast alle haben ihren vorherigen Beruf aufgegeben, um aus dem "Gut Haidehof" vor den Toren Hamburgs wieder das zu machen, was es einmal war: Versorgungsbetrieb für die umliegenden Haushalte. Die Bio-Pioniere verzichten auf Trecker, beackern ihre Spezial-Humus-Beete stattdessen mit den Händen, um den Boden so wenig wie möglich zu stören. Im vergangenen Jahr haben sie das erste selbst angebaute Gemüse verkauft, in dieser Saison die Produktion bereits um 40% hochgefahren - als Reaktion auf die starke Nachfrage nach regionalen Produkten. 

Die Bio-Pioniere vom Haidehof

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Vor den Toren Hamburgs liegt das "Gut Haidehof". Fünf Visionäre betreiben hier eine Landwirtschaft wie vor 100 Jahren - angereichert mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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Von Hamburger Balkonen

Gerade in der Großstadt bietet der Balkon Freiraum, wo sonst Enge herrscht. In Zeiten von Corona gilt das ganz besonders: Der Balkon wird mehr als sonst zur Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum. Via Balkon kann der Musiktherapeut Jan Sonntag trotz Besuchsverbots mit den Bewohnerinnen eines Pflegeheims in Kontakt treten, der Musiker Juan Merinero verwandelt die Nachbarschaft in einen Musikclub, und Fitnesstrainer Pato Cervantes gelingt es, eine ganze Straße in Bewegung zu bringen. Dank des Balkons entsteht in der ganzen Stadt eine neue Form der Nähe in einer Zeit, in der Nähe gar nicht vorgesehen ist.

Corona-Krise: Der Balkon rückt in den Fokus

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In der Corona-Krise wird der Balkon mehr als sonst zur Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum. So entsteht Nähe in einer Zeit, in der Nähe gar nicht vorgesehen ist.

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Das Corona-Archiv

Gemeinsam wuchten Elbschlosskellerwirt Daniel Schmidt und Museumsmann Sönke Knopp den Verriegelungsmechanismus der Kneipentür aus seiner Halterung - siebzig Jahre war das Lokal durchgehend geöffnet, jetzt in Coronazeiten muss selbst "Hamburgs härteste Kneipe" dichtmachen und braucht ein funktionierendes Schloss. Das alte nimmt Sönke Knopp in die Corona-Sammlung des Museums für Hamburgische Geschichte auf, Daniel Schmidt freut sich: "Das kann ich später meinem Sohn da zeigen, jetzt sind wir ein Stück Hamburger Geschichte." Sönke Knopp sammelt und registriert die Zeugnisse und Zeichen der Pandemie, zurzeit ganz alltägliche Dinge wie Masken, Handschuhe, Plakate von ausgefallenen Veranstaltungen wie dem Dom oder Klopapier für den Export nach Polen. Er sammelt jetzt, um in Zukunft besser an diese Zeit erinnern zu können als wir heute die Cholerazeit aufgrund der wenigen Alltagsüberbleibsel nach zu empfinden vermögen. Was wird bleiben von dieser zersplitterten Zeit, womit kann Sönke Knopp die Gegenwart auch im Hamburg von Morgen noch lebendig erzählen? 

Sammeln für das Corona-Archiv

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Sönke Knopp vom Museum für Hamburgische Geschichte sammelt und registriert die Zeugnisse und Zeichen der Corona-Pandemie, um diese im Rückblick besser greifbar zu machen.

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Urlaub im Zirkuswagen

Tanja Matthies hat als gelernte Grafikdesignerin ein kreatives Händchen und das steckt sie vor allem in die Restaurierung ihrer Retrocampingwagen aus den siebziger Jahren. Einen hat sie "Knutschi" getauft. Ihre mit viel Chi Chi und Glamour ausgestatteten Schmuckstücke stehen normalerweise auf dem Campingplatz Stover Strand an der Elbe - mit direktem Blick auf die Vierlande. Aber noch ist der Campingplatz wegen Corona geschlossen. Deshalb hat Tanja Matthies noch Zeit, die Retrocamper für die Saison fit zu machen. Auf ihrem idyllischen Hof im Landkreis Harburg kommen sie zum Frühjahrsputz. Mit dabei, ihr Mann Torge und die drei Töchter. Ihr neues Projekt - ein Zirkuswagen. Sie haben ihn bei ebay für 5000 Euro gekauft. Seitdem tüfteln und werkeln sie und restaurieren ihn. Im Sommer können dann auf Tanjas und Torges Hof Ausflügler in den Zirkuswagen einziehen.

Campingwagen mit Charme und Charakter

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Tanja Matthies hat als gelernte Grafikdesignerin ein kreatives Händchen. Das steckt sie vor allem in die Restaurierung ihrer Retrocampingwagen. Ihr neues Projekt ist ein Zirkuswagen.

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Produktionsleiter/in
Edgar Rygol
Redaktionsleiter/in
Sabine Rossbach
Redaktion
Susanne Dobke
Moderation
Julia-Niharika Sen