Nordmagazin

Samstag, 18. September 2021, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 19. September 2021, 09:00 bis 09:30 Uhr

Historisch: Abbaden in Heiligendamm

Fußball: 2. Bundesliga, 1. FC Nürnberg - Hansa Rostock

MeLa: Wettbewerb der Ziegenzüchter - Reportage

"Ich hoffe nur, dass ich ihn vorführe und er nicht mich!" Carola Thorwirth ist jetzt schon total aufgeregt, wenn sie an den Züchterwettbewerb auf der MeLa mit ihrem stattlichen 120-Kilo Altbock Big Murphy denkt, den sie dort in den Ring führen soll. Zum ersten Mal macht sie bei der MeLa mit und dann auch noch mit dem Tier der MeLa, der Burenziege. Sie tritt gegen drei andere Züchter im Wettbewerb an. Die Juroren achten darauf, dass die Böcke gedrehte Hörner haben, einen kräftigen Kopf mit Ramsnase und kinnlangen Hängeohren. Auch die Fellfarbe ist wichtig: weißer Körper, brauner Kopf. Mehrere Wettbewerbsrunden muss Carola Thorwirth an diesem Freitag bewältigen.

Landwirtschaft: Rico im Kürbisrausch

Das war mal wieder so eine verrückte Idee des 31-jährigen Rico Stoltenfeld aus Burg Stargard. Dem Landwirt im Nebenerwerb war nach Kürbissen. Also hat er Hokkaido, Big Max, Butternut und Ölkürbis angebaut - auf sage und schreibe 11 ha. Und jetzt hat er Tausende Kürbisse geernet, alle zusammen 1000 Tonnen schwer und noch liegen etliche auf seinem Feld. Also hat er sich gedacht: Wer will, kann mit Ernten kommen - und das heute von 10-14 Uhr. Aus den anderen Kürbissen will er Kürbisöl gewinnen und versucht sie an Supermärkte zu verkaufen.

Künstlerhaus: Versteckt in Ahrenshoop

Ahrenshoop auf Fischland-Darß-Zingst ist überaus beliebt bei den Touristen. In der früheren Künstlerkolonie tummeln sie sich auf der Hauptstraße, hier sind viele Galerien, Shops, Cafés. Doch es lohnt sich auch mal in zweiter Reihe durch die Gassen zu bummeln. Fast versteckt in zweiter Reihe liegt die frühere Sommerresidenz des Bauhaus-Künstlers Gerhard Marcks. Viele Jahre rotteten Haus und Grundstück vor sich hin - bis ein Unternehmerpaar aus Berlin es durch Zufall entdeckte und von Grund auf sanierte.

Hanseblick: Freie Heide

In Rostock-Laage und Neubrandenburg-Trollenhagen sollten die Kampfflugzeuge starten- über die Mecklenburgische Kleinseenplatte in den Tiefflug übergehen und dann ihre Bomben in der Wittstock-Ruppiner Heide abwerfen- so der Plan der Bundeswehr. 17 Jahre haben die Bürgerinitiativen "Freie Heide" und "Freier Himmel" sich dagegen gewehrt. Am Ende erfolgreich. Das NDR Hanseblick-Team wollte wissen, was aus dem riesigen Areal nach Abzug der Bundeswehr geworden ist.

Wochenrückblick: Das beste der Nordmagazin-Woche

Redaktionsleiter/in
Sibrand Siegert