Nordmagazin

Freitag, 17. Juli 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Samstag, 18. Juli 2020, 03:15 bis 03:45 Uhr
Samstag, 18. Juli 2020, 09:00 bis 09:30 Uhr

Verhandlung: Urteil wegen sexuellen Missbrauchs in Stralsund gesprochen

Das Landgericht Stralsund hat einen 42-jährigen wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu 6,5 Jahren Haft verurteilt. Außerdem muss der Angeklagte 5000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Dem Mann war vorgeworfen worden, sich in insgesamt 13 Fällen an zwei minderjährigen Mädchen vergangen zu haben. Eines der beiden Opfer ist seine leibliche Tochter. Sie hatte Anzeige erstattet, nachdem sie vom Missbrauch eines anderen Mädchens erfahren hatte. Die Taten hatten sich zwischen 2014 und 2018 ereignet. Der 42-jährige bestreitet die Vorwürfe und will in Revision gehen. Der Greifswalder wird der sogenannten Reichsbürger-Bewegung zugeordnet.

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Gerichtssaal des Landgerichts Stralsund © dpa-Zentralbild Foto: Stefan Sauer

Sechseinhalb Jahre Haft wegen Kindesmissbrauchs

Das Landgericht Stralsund hat einen 43-Jährigen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Eines der beiden Opfer ist seine leibliche Tochter. mehr

Entscheidung: Fischereiverband plant Auflösung

Der Landesfischereiverband will sich in der kommenden Woche auflösen - so der Verbandsvorsitzende. Grund seien sowohl finanzielle als auch personelle Probleme. Der Verband zählt derzeit rund 120 Mitglieder. Vor zehn Jahren waren es knapp 250. Finanziert habe sich der Landesfischereiverband ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge.

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Mit ausgeschwenktem Fanggeschirr zieht ein Krabbenkutter aus Greetsiel vor der ostfriesischen Insel Borkum durch die Nordsee. © dpa Bildfunk Foto: Ingo Wagner

Landesfischereiverband will sich auflösen

Der Landesfischereiverband will sich auflösen. Als Gründe werden finanzielle als auch personelle Probleme genannt. Eine Interessenvertretung soll es trotzdem weiterhin geben. mehr

Verordnung: Absurdes an deutsch-polnischer Grenze

Corona-Bestimmungen sorgen auch nach dem Ende der polnischen Reise-Einschränkungen Mitte Juni weiter für Wirbel in der Grenzregion. Zwar können seit dem Ende der polnischen Grenzschließung Deutsche wieder im Nachbarland einkaufen, aber nun bereiten die Corona-Bestimmungen in Mecklenburg-Vorpommern Probleme. Denn Polen dürfen nicht nach Mecklenburg-Vorpommern fahren - weder zum Einkaufen in Pasewalk, für einen Zoo-Besuch in Ueckermünde oder einen Spaziergang am Strand der Usedomer Kaiserbäder. Das verbieten die in Mecklenburg-Vorpommern geltenden Corona-Bestimmungen. Der Verordnung nach dürfen bislang keine Tagestouristen ins Land kommen - außer sie machen eine Busreise.

Stau: Urlaubsverkehr auf den Ferieninseln

Dieses Jahr hält nicht nur für die Tourismusindustrie im Land viele böse Überraschungen bereit. Auch der öffentliche Nah- und Fernverkehr kämpft mit deutlich sinkenden Fahrgastzahlen. Auf der Insel Rügen kann man die Folgen gut beobachten - der Urlauber-Stau ist wieder da.

Veranstaltungsausfälle: Motocross-Profi ohne Einnahmen

Die Corona-Krise hat bei vielen Menschen für herbe wirtschaftliche Schäden gesorgt, besonders bei Leuten aus der Veranstaltungsbranche. Der einzige Freestyle-Motocross-Profi aus Mecklenburg-Vorpommern ist mit seiner eigenen Show und auch als Gastfahrer unterwegs gewesen. Seit März aber hatte er keine Einnahmen, weil alle Veranstaltungen abgesagt worden sind.

Abenteuer: Stralsunder Ferienkinder fliegen zum Mond

Die meisten Menschen mussten in diesem Jahr ihre Reisepläne ändern. Auch der Jugendkunst e.V. in Stralsund. Sie wollen den Kindern aber trotzdem spannende Ferienreisen ermöglichen. Dazu bedarf es vor allem ganz viel Phantasie: 10 Kinder aus Stralsund fliegen zum Mond.

Musikprojekt: 18-Jähriger Vorpommer entwickelt Klavier-App

Tiberius Treppner aus Vorpommern will mit seiner neuen Klavier-App die Welt erobern. Er ist 18 Jahre alt und findet Querdenker wie Steve Jobs und Elon Musk inspirierend. Deswegen hat er auch nicht lang gezögert und schon zu Schulzeiten ein Unternehmen gegründet und damit direkt die Musikapp auf den Markt gebracht.

Redaktionsleiter/in
Sibrand Siegert