Nordmagazin

Dienstag, 16. Juni 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Mittwoch, 17. Juni 2020, 03:15 bis 03:45 Uhr
Mittwoch, 17. Juni 2020, 09:00 bis 09:30 Uhr

Hilfsmaßnahmen: Unterstützung für MV-Werften soll verabschiedet werden

Das Landeskabinett soll heute einen Rettungsplan für die angeschlagenen MV-Werften verabschieden. Das hat Wirtschaftsminister Glawe im Gespräch mit dem NDR bestätigt. Der CDU-Politiker sagte, er sei optimistisch das die Verhandlungen mit den Banken, dem Bund und dem Unternehmen erfolgreich verlaufen. In einem ersten Schritt soll 175 Millionen Euro aus einer Sicherheitsreserve freigeschaufelt werden, die Genting auch auf Druck der Banken anlegen musste. Mit dem Geld sollen unter anderem Zulieferer bezahlt werden. Im September soll Genting unter den Corona-Rettungsschirm des Bundes kommen und mehr als eine halbe Milliarde Euro Kredite bekommen.

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Am Standort Warnemünde der MV Werften wird das 216 Meter lange Mittschiff des ersten Global-Class-Kreuzfahrtschiffes "Global Dream" ausgedockt. © MV Werften Foto: MV Werften

Hilfen für MV-Werften beschlossen

Die rot-schwarze Landesregierung hat den ersten Teil eines Rettungsplans für die MV-Werften beschlossen. Das Kabinett stimmte dafür, eine eingefrorene Sicherheitsreserve des Werft-Eigners freizugeben. mehr

Beratungen: Fährverbindung Sassnitz-Trelleborg Thema im Kreistag

Ende April dann war die Fährlinie von Sassnitz nach Trelleborg eingestellt worden. Die Landesregierung will stattdessen die Reederei Weiße Flotte bei einer möglichen Übernahme der Königslinie unterstützen. Angedacht sei, einen Katamaran aus Spanien an die Ostseeküste zu verlegen, um den touristischen Reiseverkehr zwischen Sassnitz und Südschweden zu sichern. Der Verkehrsclub Deutschland spricht sich dafür aus, dass dies jedoch nicht ausreiche. Es müsse auch weiterhin möglich sein, mit dem Zug nach Schweden zu gelangen. Heute beschäftigt sich der Kreistag Vorpommern-Rügen mit dem Thema "Königslinie Sassnitz-Trelleborg".

Talk im Funkhaus: Vollbremsung wegen Corona - war der Preis zu hoch?

Seit Mitte März hat die Corona Pandemie Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und fast die ganze Welt lahmgelegt. Im Umgang mit dem Virus und den davon ausgehenden Gefahren schlug Mecklenburg-Vorpommern einen relativ restriktiven Weg, mit weitgehenden Kontaktverboten und vielen Schließungen ein. Ziel war es, die Pandemie beherrschbar zu machen, solange kein Medikament oder Impfstoff existiert. Trotz weitreichender Lockerungen ist der normale Alltag noch lange nicht eingekehrt. Das hat für viele Menschen im Land nach wie vor starke Auswirkungen - sozial, familiär, finanziell, wirtschaftlich, aber auch psychisch. War die "Vollbremsung wegen Corona" zu stark und "War der Preis zu hoch"? Oder haben die starken Präventionsmaßnahmen in MV Schlimmeres verhindert, so dass die Infektion im Nachgang eher harmlos wirkt? Gesprächspartner sind Politiker, Fachleute, Kritiker und Betroffene.

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Ein Virus stösst Holzsteine nacheinander um. (Symbolbild) © COLOURBO Foto: Kotenko

Jetzt live: Vollbremsung wegen Corona - war der Preis zu hoch?

Vollbremsung wegen Corona: War der Preis zu hoch? Wie geht das Leben mit Corona weiter? Darüber diskutieren wir heute ab 19.30 Uhr mit unseren Gästen. Stellen Sie Ihre Fragen. mehr

Redaktionsleiter/in
Sibrand Siegert