Nordmagazin

Samstag, 21. März 2020, 19:30 bis 20:00 Uhr
Sonntag, 22. März 2020, 03:15 bis 03:45 Uhr
Sonntag, 22. März 2020, 09:00 bis 09:30 Uhr

Sorge: Robert-Koch-Institut warnt vor "Corona-Partys"

Öffentliche Veranstaltungen sind verboten. Bürger sollen in Corona-Zeiten ihre sozialen Kontakte eindämmen. Trotz aller Auflagen gab es sogenannte "Corona-Partys" von Jugendlichen. Feiern, bei denen gegen alle Empfehlungen und Verordnungen Menschen in einer großen Gruppe zusammen sind und womöglich ein gefährliches Virus übertragen. Dieses Schaubild gab es unter anderem an den Ryck-Terassen in Greifswald.

Beaufsichtigung: Wer kontrolliert die Durchsetzung der Corona-Auflagen?

Ansturm: Baumärkte im Land trotz Corona überrannt

Die Baumärkte haben trotz der aktuellen Ausnahmesituation weiterhin geöffnet und ziehen derzeit zahlreiche Kunden an. Die Märkte fallen unter die systemrelevanten Geschäfte. Das hohe Kundenaufkommen ist nicht zwangsläufig der Corona-Situation geschuldet - während der freien Zeit erledigen viele schon länger aufgeschobene Garten- und Renovierungsarbeiten.

Wartezeit: Bürokratie stoppt Ärztenachwuchs

In diesen Tagen wird wieder sehr deutlich: Medizinisches Personal ist heiß begehrt. Egal ob Ärzte oder Pfleger – qualifiziertes Personal kommt zunehmend auch aus dem Ausland. Gerade schlug die Deutsche Krankenhausgesellschaft vor, die Zulassung ausländischer Pflegekraft zu beschleunigen. Für eine junge Ärztin aus Greifswald klingt das wie ein Hohn, seit dem Sommer wartet auf sie ihre Zulassung.

Bürgerinitiative: Jarmener Mühle soll geschlossen werden

Der Betreiber Konzern GoodMills hat bereits im vergangenen Jahr angekündigt den Standort zu schließen. Ende Februar sind alle Kündigungen an die Mitarbeiter rausgegangen. Ende September soll hier vorerst das letzte Jarmener Mehl abgeholt werden Doch die Jarmener haben noch lange nicht mir ihrer Mühle abgeschlossen.

Unterstützung: Nachbarschaftshilfe zu Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie stellt viele vor große Probleme: Eltern müssen arbeiten und gleichzeitig ihre Kinder betreuen, Einzelhändler müssen ihre Geschäfte schließen. Landesweit wächst die Solidarität. Menschen aus Risikogruppen sollten jegliche Menschenansammlungen meiden. In Boltenhagen haben sich Freiwillige zur Nachbarschaftshilfe zusammengeschlossen. Sie wollen den Mitbürgern helfen, die sich entweder in häuslicher Quarantäne befinden oder sich nicht mehr ins Freie trauen, aus Angst sich anzustecken.

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