Morddeutschland

Der letzte Zeuge

Freitag, 26. Oktober 2018, 21:15 bis 21:45 Uhr

Ein Kriminaltechniker untersucht Faserspuren. © NDR

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8. Januar 2001: Der Brite Timothy S. liegt nackt in einer Blutlache in seiner Hamburger Wohnung, als ihn ein Nachbar auffindet. Der Computerfachmann wurde erstochen. Zwei Tage zuvor, an einem Sonnabend, war Timothy noch im Hausflur gesehen worden. Er wollte einen Kiezbummel machen. Offenbar lernte er dabei seinen Mörder kennen, nahm ihn mit in seine Wohnung.

Ein schwieriger Fall

Alle Hinweise und Spuren laufen ins Leere. Weder Fingerabdrücke und Faserspuren helfen den Ermittlern, den Täter zu überführen - noch der blutige Schuhabdruck, der in der Küche des Opfers gefunden wurde. Die Hamburger Ermittler versuchten, den Abend zu rekonstruieren und stoßen auf jede Menge Schwierigkeiten. Es wird ein langer Weg, bis die Polizei einen Erfolg vermelden kann.

Ein Kiezbummel mit Folgen

Aufwendige Ermittlungen

Die True-Crime-Reihe erzählt die Geschichten spektakulärer Ermittlungen. Im Mittelpunkt steht nicht die Grausamkeit der Taten, sondern die Kriminalistik. Morddeutschland gibt eindrucksvoll Einblick in die aufwendige Arbeit und die innovativen Methoden der Ermittler. Sie sind den Tätern mit Verstand, Taktik und Präzision auf der Spur, bis sie sie schließlich fassen können. Die Kamera geht mit den Ermittlern an die Orte, die für den Fall wichtig waren. Die Dokumentation zeigt, wie extrem aufwendig und mühsam Mordermittlungen sind, wie Kriminalisten denken und welche winzige Details am Ende zum Durchbruch führen können.

Karte: Die letzten Aufenthaltsorte des Opfers
Autor/in
Björn Platz
Produktionsleiter/in
Michael Schinschke
Redaktion
Florian Müller