Sendedatum: 21.06.2020 11:30 Uhr

Tipps für den Juni vom Gartenexperten Ole Beeker

Um im Juni den Garten mit mehr Blütenpracht zu bereichern, setzt Ole Beeker eine Clematis in seinen Garten. Hierbei ist besonders auf den richtigen Standort zu achten, die Clematis, eine Waldrebe, mag es gern schattig. Beim Ausgraben des Pflanzloches ist auf die richtige Tiefe zu achten, denn nur wenn die ersten beiden Knospen beziehungsweise Blattpaare noch unter der Erde liegen, ist die Pflanze vor der Clematiswelke geschützt.

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Um der Pflanze wichtige Mineralien zukommen zu lassen, mischt Ole Beeker Kompost mit Gesteinsmehl. Das Gesteinsmehl ist reich an Spurenelementen und der Kompost verbessert den Humusgehalt des Bodens. Um in die Höhe zu wachsen, benötigen Clematis ein nicht zu grobmaschiges Gerüst, das die Ranken gut umklammern können. Außerdem sollte man darauf achten, dass der Boden ausreichend feucht bleibt, daher empfiehlt es sich, um die Pflanzenstelle Rindenmulch zu verteilen.

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Rosafarbene Clematisblüte der Sorte 'Ville de Lyon' © imago images / Manfred Ruckszio

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Um den zweiten Blütenflor zu unterstützen, sollte man nach der ersten Blüte ungefähr ein Blattpaar unterhalb des Verblühten der Pflanze zurückschneiden. Wenn man jetzt die frisch eingepflanzte Clematis gut wässert, verspricht sie einen blütenreichen Sommer. Das gilt auch für Wildarten wie die Clematis Alpina oder die rosafarbene Bergwaldrebe, die meterhoch werden kann.

Ein Mini-Gemüsebeet anlegen

Silke Beeker setzt Salatpflanzen zusammen mit Sommerblumen. © NDR Foto: Reinhard Bettauer
Silke Beeker setzt Salatpflanzen zusammen mit Sommerblumen.

Silke Beeker möchte die langen Junitage ebenfalls nutzen. Sie hat sich vorgenommen, in Kübeln und Kästen Mini-Gemüsegärten anzulegen, indem sie Essbares mit Schönem kombiniert. Die Expertin hat sich neben der Aubergine unter anderem für Fenchel entschieden, der ein bronzefarbenes Blattwerk entwickelt, außerdem für eine Mini-Gurke und natürlich darf auch eine Tomate nicht fehlen.

Dazu pflanzt sie Sommerblumen wie die lilafarbene Petunie und ein spanisches Gänseblümchen. Zusätzlich zum Gemüse pflanzt Silke Beeker auch Eichblattsalat, dieser darf nicht zu tief gepflanzt werden, er muss im Wind flattern, heißt es, nur so entwickelt er sich gut. Den Salat setzt Silke Beeker mit Studentenblumen zusammen. Wichtig bei dieser Bepflanzung ist es, auf Erde mit gutem Wasserspeichervermögen zu achten. Die Tomaten hat Silke Beeker mit den roten Elfenspiegeln kombiniert; die Mini-Gurke steckt in einem Topf, der auch gut für die Platzierung an einer Hauswand geeignet wäre; und die duftende Schokoladenblume ist zur Nachbarin des Fenchels geworden. Die Gemüsepflanzen sollten sonnig stehen. In nur fünf Wochen ist Salaternte, das andere Gemüse braucht ein paar Wochen länger - aber schön aussehen tut es von Anfang an.

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Salat, Erdbeeren, Kräuter und Blumen wachsen in einem Pflanzgefäß aus Holz auf einem Balkon © imago images / alimdi

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Sträuche richtig ausdünnen und schneiden

Ole Beeker schneidet einen großen Blütenstrauch zurück. © NDR Foto: Reinhard Bettauer
Ole Beeker schneidet einen großen Blütenstrauch zurück.

Nach der Blüte der Brautspiere macht sich Ole Beeker an den Auslichtungsschnitt. Seine Schere setzt er zunächst an der Basis der Pflanze an, damit soll die Neutriebbildung angeregt werden, die die natürliche Wuchsform des Strauchs erhält und verhindert, dass er kahl wird. Allerdings nur die ältesten Äste müssen dabei weichen. Anschließend kommen noch ein paar Triebspitzen dran, für eine reiche Blüte im kommenden Jahr. Diesen Schnitt nach der Blüte kann man übrigens auch an Forsythien vornehmen.

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Mein schönes Land TV | 21.06.2020 | 11:30 Uhr

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