Sendedatum: 12.07.2020 11:30 Uhr

Sommermonat Juli: Tipps von den Gartenexperten

Axel Beeker beim Aufhängen der Ohrenkneiferbehausungen. © NDR Foto: Reinhard Bettauer
Axel Beeker will mehr Nützlinge in den Gemüsegarten locken, dafür baut er kleine Nester.

Gartenexperte Axel Beeker will mehr Nützlinge in den Gemüsegarten locken. Dafür nutzt er Nester, die er selbst aus Ton fertigt. Mit Kokosfasern gefüllt und aufgehängt werden sie zur Behausung für lichtscheue kleine Jäger- wie zum Beispiel den Ohrenkneifer. Zum Aufhängen der Behälter nutzt Axel Beeker Kupferdraht. Platziert werden sie dort, wo sie gegen Läuse gebraucht werden: Im Zier- und Nutzgarten. Man kann auch umgedrehte Tontöpfe nutzen, in denen Stroh steckt. Auch später im Jahr ist solch eine Behausung nützlich.

VIDEO: Der Garten im Juli (7 Min)

Silke Beeker beim Pflanzen. © NDR Foto: Reinhard Bettauer
Jetzt ist die schönste Zeit der Rosenblüte. Beste Gelegenheit, die Rosen-Favoritin zu pflanzen.

Silke Beeker pflanzt eine Lens-Rose, die im Herbst schöne Hagebutten trägt. Wie bei allen Rosen muss vor dem Pflanzen kräftig gegraben werden. Das Pflanzloch einer Containerrose sollte sehr tief sein, um die Veredlungsstelle zwei Fingerbreit zu bedecken - denn diese Stelle ist frostempfindlich, und die Erde schützt vor Winterschäden.

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Rose blühende Beetrose "Leonardo da Vinci" © imago images / blickwinkel

Die richtige Pflege für Rosen

Sie gilt als die Königin der Blumen: die Rose. Wer den richtigen Standort wählt und ein bisschen Zeit für Pflege und Schnitt hat, wird mit einer prächtigen Pflanze belohnt. mehr

Den Garten richtig gießen

ExpertinTrulla Beeker weiß, wie man den Garten richtig gießt: Sprengen sollte man vormittags, solange es noch kühl ist, denn jetzt erschrecken sich die Pflanzen nicht zu sehr, wenn sie mit dem kalten Wasser in Berührung kommen. Auch die Wassermenge spielt eine Rolle. Ganz wichtig ist durchdringend zu gießen, sodass die Pflanzen schön frisch aussehen und der Boden schwarz. Dann lieber tagelang aussetzen, dann wurzeln die Pflanzen tief, suchen unten nach Wasser und entwickeln sich viel besser.

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Den Garten richtig gießen und bewässern

Gießkanne oder Gartenschlauch, viel oder wenig Wasser? In jedem Fall sollte mit dem kostbaren Gut sparsam umgegangen werden. Gartenexperte Helge Masch erklärt, worauf es ankommt. mehr

Bei oberflächlichem Wurzelwerk können Pflanzen bei Trockenheit nämlich ganz schnell vertrocknen. Wer morgens und nicht abends gießt, hat noch einen weiteren Vorteil: Blätter trocknen viel schneller ab. Das ist ganz wichtig, weil dort Pilzsporen von Mehltau und Sternrußtau vorhanden sind. Morgens trocknen die Blätter schneller ab und die Gefahr der Verteilung der Sporen  ist gebannt. Weiches Regenwasser wird von den meisten Pflanzen viel besser vertragen, als das oft harte Wasser aus der Leitung.

Zeit für den Heckenschnitt

Ole Beeker beim Thuja schneiden. © NDR Foto: Reinhard Bettauer
Anfang Juli ist ein guter Termin für den Heckenschnitt, die Vögel brüten nicht mehr.

Nachdem in seiner Hecke keine Vögel mehr brüten, kann sich Ole Beeker an den Heckenschnitt machen - ein sehr günstiger Termin, weil man keinen so starken Durchtrieb mehr nach oben bekommt, die Hecke also ihre Form behält und mehr Dichtigkeit im unteren Teil. Wenn man im Frühling schneidet, bekommt man viel Masse, viel Zuwachs. Beim Lebensbaum, also Thuja, sollte man nicht ins alte Holz schneiden, weil die Pflanzen von dort aus nicht wieder austreiben. Wo man ein echtes Loch in die Hecke schneidet, bleibt sie kahl. Also immer etwas Grün stehen lassen - zum richtigen Zeitpunkt. Die Hecke sollte sich durch den Schnitt nach oben hin verjüngen, dann bekommt auch der untere Bereich genügend Licht und verkahlt nicht. Auch bei Schneelast bricht sie nicht so leicht auseinander. Am besten schneidet man bei bedeckter Wetterlage, dann verbrennen die Schnittstellen nicht so leicht wie im gleißenden Sonnenlicht.

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Mein schönes Land TV | 12.07.2020 | 11:30 Uhr

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