Sendedatum: 06.09.2020 11:30 Uhr

Gartenfamilie Beeker: Vorbereitungen für den Herbst

VIDEO: Gartenfamilie Beeker: Vorbereitungen für den Herbst (4 Min)

Ein Mann düngt den Rasen. © NDR / Medienkontor Foto: Reinhard Bettauer
Der Rasen bekommt eine Portion Dünger, so wird er auf den kommenden Frost gut vorbereitet.

Im Herbst beginnt eine schwierige Zeit für den Rasen. Jetzt, im Spätsommer, muss man ihn auf die kommende, kalte Jahreszeit vorbereiten, indem man das Gras düngt. Etwa 60 Gramm Herbst-Rasendünger kommen auf jeden Quadratmeter. Aber nicht nur der Rasen ist für die Zugabe von Kalium dankbar, auch die Kamelien, Rhododendron und Rosen schützt das Kalium vor dem Frost. Dann muss gegossen werden, damit das Kalium seine Wirkung entfalten kann. Rechtzeitig mit dem Düngen beginnen, bevor die Pflanzen in die Vegetationsruhe gehen. Mähen darf man noch bis Ende Oktober.

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Person führt einen Rasenmäher auf einer Wiese © Fotolia.com Foto: maxoidos

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Zeit für die Pfingstrosen

Eine Frau hält eine Pfingstrose in der Hand. © NDR / Medienkontor Foto: Reinhard Bettauer
Im Spätsommer kann man Pfingstrosen einpflanzen. Ohne die Hitze des Sommers können sie gut einwurzeln.

Die prachtvollen Pfingstrosen-Stauden, auch bekannt als Päonien, fühlen sich an einem sonnigen Platz wohl und blühen hauptsächlich im Juni. Jetzt im September, ganz ohne Blüten, sollte man sie in die Erde setzen. Den Winter werden sie so gut überstehen und sich von Jahr zu Jahr weiterentwickeln. Silke Beeker achtet darauf, dass der Boden mit Gesteinsmehl und Humus verbessert wird, die Erde um das Pflanzloch schön gelockert ist und die Pflanzhöhe stimmt. Meist blühen die Päonien erst im zweiten Jahr nach der Pflanzung. Sie brauchen Zeit, um sich einzugewöhnen. Am besten setzt man sie dann auch nicht mehr um - so blühen sie am schönsten und leben am längsten.

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Blühende Pfingstrosen im Stadtpark.  Foto: Anja Deuble

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Eine Holzterrasse ausbessern

Ein Mann repariert eine Holzterrasse, im Hintergrund fegt eine Frau. © NDR / Medienkontor Foto: Reinhard Bettauer
Die Bohlen aus Douglasienholz sind ökologisch unbedenklich, haben eine hohe Haltbarkeit und nehmen mit der Zeit eine sehr schöne Färbung an.

Um den Spätsommer noch richtig genießen zu können, haben sich Ole und Silke vorgenommen, ihre Terrasse auszubessern. In zehn Jahren hat der Zahn der Zeit an einigen Bohlen kräftig genagt, einige schadhafte werden nun ausgetauscht. Sind alle schadhaften Bohlen entfernt, geht es an den Einbau der neuen. Ole Beeker verwendet Douglasienholz, aus gutem Grund: "Douglasienholz ist in Europa weit verbreitet, also ökologisch unbedenklich, wir müssen uns keine Gedanken machen über die Abholzung von Regenwäldern, außerdem ist die Haltbarkeit auch sehr hoch, nicht direkt vergleichbar mit der von Tropenhölzern, aber für unsere Zwecke vollkommen ausreichend. Und - auch nicht unentscheidend - der Preis ist in der Regel auch wesentlich günstiger als der von Tropenhölzern."

Douglasienholz ist also nicht teuer und dennoch widerstandfähig. Die Bohlen sollten immer mit kleinem Abstand voneinander verlegt werden, damit Wasser dazwischen ablaufen kann. Befestigt werden die neuen Planken mit Edelstahlschrauben. Je schmaler die Bohlen sind, desto weniger arbeitet das Holz - das beugt Rissen vor. Was die Färbung des Holzes anbelangt, ist Geduld angesagt, das schöne Silbergrau kommt von ganz allein. Ole Beeker: "Wer möchte, kann natürlich seine Terrassenbohlen auch ölen, sollte das allerdings frühestens nach etwa einem Jahr machen, denn so ganz ausschließen lässt sich nie, dass durch zu frühes Ölen dann auch eine gewisse Fleckigkeit entsteht. Die Haltbarkeit selbst ist durchs Öl nicht unbedingt wesentlich verlängert."

Kübelpflanzen im Spätsommer

Auf einer Holzterrasse stehen Pflanzen in Kübeln. © NDR / Medienkontor Foto: Reinhard Bettauer
Pflanzen, die schön lange blühen, sind für die Kübelbepflanzung ideal und setzen schöne Farbakzente.

Silke Beeker: "Damit der Sommer nicht im September schon aufhört, kann man mit schönen Pflanzen, die jetzt lange blühen, auch noch einige Ecken, die ein bisschen blühfaul geworden sind, einfach ein paar tolle Farbtupfer ins Beet bringen, und hat so den Sommer nochmal ein klein wenig verlängert."

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Pyrenäen-Aster © picture alliance / Arco Images GmbH Foto: de Cuveland, J.

Blühende Stauden für den Herbst pflanzen

Im Spätsommer zeigt sich der Garten besonders schön: Viele Pflanzen stehen noch in voller Pracht und Herbststauden können neu gepflanzt werden. Tipps und Ideen zum Pflanzen. mehr

Hortensien und auch späte Phloxe lassen sich dafür sehr gut einsetzen oder auch herrliche Perovskien, die von Juli bis Oktober blühen. Die blauen Töne werden von weißen Blüten und Gräsern ergänzt. So bleibt die neue Terrasse auch im Spätsommer noch ein Lieblingsplatz.

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Mein schönes Land TV | 06.09.2020 | 11:30 Uhr

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