Stand: 13.07.2011 11:30 Uhr  | Archiv

Albert & Charlene: Wedding-Party in Durban

Fürst Albert von Monaco und Charlene zeigen sich während ihrem Hochzeitsempfang im Hotel "Oyster Box" bei Durban. © dpa Bildfunk Foto: Rajesh Jantilal
Das Weiße ließ Charlene zu Hause: Für die Fotografen zeigt sich das Paar während der Party vor dem Hotel.

Es ist vollbracht: Bei Häppchen und Champagner haben sich die Frischvermälten, Albert und Charlene, am 7. Juli noch einmal von 400 Gästen in Südafrika feiern lassen. Der Empfang setzte den Schlusspunkt der Feierlichkeiten. Zu Beginn des Festes in einem Hotel bei Durban zeigte sich Paar den neugierigen Zaungästen. Für die Kameras der Fotografen dufte ein kurzer Kuss natürlich nicht fehlen. Charlene hatte ihr weißes Armani-Brautkleid in ihrem Kleiderscharnk in Monaco gelassen und erschien in einer eleganten schwarzen Robe mit einem passenden durchsichtigen Schal. Am 2. Juli hatte das Paar bereits kirchlich im Ehrenhof des Grimaldi-Palastes geheiratet. Die Hochzeit habe rund 20 Millionen Euro gekostet, erklärte Monacos Regierungschef Michel Roger. Die Kosten teilen sich der Staat und der Fürstenpalast

Empfang mit südafrikanischem Flair

Das Hotel "Oyster Box" in Umhlanga Rocks bei Durban. © dpa Bildfunk
Noble Party-Location: Bei der zweiten Hochzeitsfeier genossen die Gäste ihre Häppchen mit Meeresblick.

Das rauschende Fest stieg in einem Fünf-Sterne-Hotel bei Durban. Das Hotel "Oyster Box" liegt direkt am Indischen Ozean im Nobel-Badeort Umhlanga Rocks. Alle Zufahrtsstraßen sowie das Hotelgelände wurden hermetisch von Sicherheitskräften abgeschirmt. Zur Party wurde die Nobelherberge in ein Meer aus Rosen in den monegassischen Nationalfarben Rot und Weiß getaucht. Für südafrikanisches Flair beim "Cocktail-Empfang" sorgten Zulu-Tänzer, der Bluessänger Wallace Nock, Canapés mit "Boerewoers", landestypische Grill-Würstchen, sowie "Boere Pap", traditionelle Maismehlfladen. Zu Ehren der Braut hatte der Hotelkoch das Gericht "Oysters Charlene" kreiert, eine Köstlichkeit mit überbackenen Austern, Sahnespinat, Curry-Linsen und Spargel.

Gäste aus Adel und Politik

Die Gästeliste war wieder eine bunte Mischung aus Politik, Adel und Prominenz: Großherzog Henri von Luxemburg, Kronprinz Frederik von Dänemark, Prinzessin Anne, König Mswati von Swaziland und Goodwill Zwelithini, König der Zulus, waren eingeladen. Auch Frankreichs Premier Francois Fillon, der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sowie Südafrikas Sportminister Fikile Mbalula kamen, um mit dem Paar ihr Glück zu feiern.

Flitterwochen mit Pflichtterminen

Fürst Albert und Charlene bei der Eröffnung der IOC-Sitzung in Durban © dpa Bildfunk Foto: Reinhardt Hartzenberg
Bleibt die Romantik auf der Strecke? Albert und Charlene nehmen an der Eröffung der IOC-Sitzung in Durban teil.

Doch Charlenes und Alberts Flitterwochen waren keine reine Vergnügungsreise: Während der Fürst an IOC-Sitzungen teilnahm, vertrieb sich die Fürstin die Zeit mit Besuchen sozialer Einrichtungen in Kapstadt. Sogar ein Treffen mit Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu ist geplant gewesen. Am Rande der IOC-Tagung traf Albert am 5. Juli Südafrikas Präsident Jacob Zuma, ein Polygamist und Vater von 20 Kindern, der ihn um seine "wertvolle" Frau beneidete. Für eine solche Frau müsse man mehrere Nguni-Kühe als Brautpreis bezahlen, scherzte Zuma. Bereits als Schwimmerin habe Charlene Südafrika sehr stolz gemacht, sie sei "eine wundervolle Botschafterin" seines Landes, ergänzte der Staatschef. Schon einen Tag später gab es ein Wiedersehen mit Zuma: Charlene und Albert waren zum Mittagessen in die präsidiale Residenz in Durban eingeladen. Für die Wedding-Party ließ sich Zuma hingegen entschuldigen. Der Präsident konnte "wegen anderer dringender Verpflichtungen" nicht kommen, so das Präsidialamt in Pretoria.

Dieses Thema im Programm:

Das Erste | Tagesthemen | 2.7.2011 | 23:22 Uhr