Stand: 27.12.2017 00:01 Uhr

Royalty inside: Das königliche Jahr 2017

von Leontine von Schmettow

In Europas Königshäusern stand das Jahr 2017 im Zeichen der Generationswechsel. Ob in Norwegen, Schweden oder Dänemark - die jungen Royals übernehmen auch in denjenigen Monarchien immer mehr Pflichten, in denen noch kein Thronwechsel stattgefunden hat. In Großbritannien kann man sogar den Fall beobachten, dass Prinz Charles mehr und mehr zum Prinzregenten wird, während die Queen Stück für Stück Arbeit an den Thronfolger abgibt - darunter sogar so wichtige Termine wie das Niederlegen des Kranzes am Remembrance Day.

Das bewegte Jahr der Royals

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Prinz Philip geht in den Ruhestand

Eine Ära geht zu Ende: Mit 96 Jahren hat Prinz Philip seinen letzten öffentlichen Termin absolviert. Er ist seit fast 70 Jahren der Mann an der Seite von Königin Elizabeth II. mehr

Seit September dürfte der Queen das Repräsentieren tatsächlich auch etwas weniger Spaß bereiten als früher. Grund: Ihr Ehemann Prinz Philip hat sich mit 96 Jahren in seine wohlverdiente Rente verabschiedet - eine Option, die für Elizabeth II. nicht besteht. Seitdem verbringt der Prinzgemahl seine meiste Zeit beim Lesen und Malen auf Schloss Sandringham.

Dafür arbeiten jetzt sogar die Enkel mehr und mehr mit in der "Firma", wie die Queen das britische Königshaus gerne bezeichnet. Prinz William hat im Sommer seine Karriere als Rettungshubschrauberpilot an den Nagel gehängt und ist mit seiner Familie von Norfolk in die Hauptstadt London gezogen. Seit Anfang September geht Prinz George dort zur Schule. Kurz zuvor hatte der Hof verkündet, dass Herzogin Catherine das dritte Kind erwarte (Stichtag: irgendwann im April 2018).

20. Todestag: Gedenken an Prinzessin Diana

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"Unsere Mutter Diana": William und Harry erzählen

20 Jahre nach Dianas Tod sprechen ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry in der TV-Dokumentation "Unsere Mutter Diana" über ihre Erinnerungen - schöne und schmerzliche. mehr

Nicht nur William, auch sein Bruder Harry, ist in diesem Jahr sichtlich gereift. Anlässlich des 20. Todestags ihrer Mutter, Prinzessin Diana, haben sich beide Prinzen sehr emotional über das Trauma des frühen Verlustes geäußert. Er habe fast 20 Jahre gebraucht, um den Schmerz zu verarbeiten, sagte William. Und Harry gab zu, es nur durch die Hilfe eines Psychotherapeuten geschafft zu haben, sich der Trauer zu stellen. Besonders traumatisch: die Beerdigungsfeier in London, als William und Harry - damals erst 15 und 12 Jahre alt - hinter dem Sarg ihrer Mutter herlaufen mussten. "So etwas sollte kein Kind tun müssen. Das würde es heute nicht mehr geben", so Harry jetzt.

Prinz Harry verlobt sich mit Meghan Markle

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Harry und Meghan heiraten am 19. Mai in der St.-George's-Kapelle auf Schloss Windsor. Auf Wunsch des Paares sollen sich die Briten als Teil der Feier fühlen können. mehr

Umso mehr freute man sich für den Prinzen, als er Ende November seine Verlobung mit Meghan Markle bekannt gab. Schon lange hatte sich Harry eine Familie gewünscht - aber seine bisherigen Freundinnen wollten keine Prinzessin sein. In der amerikanischen Schauspielerin, die bereits eine Scheidung hinter sich hat, glaubt er nun die Richtige gefunden zu haben. Wie die beiden im BBC-Verlobungsinterview verrieten, wurden sie vor nur eineinhalb Jahren von einer gemeinsamen Freundin verkuppelt. Am 19. Mai 2018 will das Paar auf Schloss Windsor heiraten. Das royale Highlight 2018 dürfte somit bereits feststehen.

Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 18.01.2018 | 16:20 Uhr