Lieb & Teuer

Sonntag, 16. Februar 2020, 16:00 bis 16:30 Uhr
Montag, 17. Februar 2020, 06:50 bis 07:20 Uhr

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Moderatorin Janin Ullmann lädt interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer regelmäßig ein, in Kunstsprechstunden kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

Die Kunstobjekte im Überblick:

Chinesische Teekanne aus Zinn

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Chinesische Schriftzeichen schmücken die Teekanne aus Zinn.

Die Teekanne aus Zinn stammt aus China, gefertigt Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Innenseite der Kanne ist mit Keramik ausgekleidet, am Boden befindet sich eine nicht aufzulösende Herstellermarke. Tülle, Henkel und Knauf sind aus Jade. Auf der Außenwand ist ein Gedicht in chinesischen Schriftzeichen eingraviert, sowie ein Pflaumenblütenzweig als Symbol der Unsterblichkeit.

Große Deckelvase aus Keramik

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Die große Deckelvase mit Breetvelt-Dekor wurde im niederländischen Gouda gefertigt.

Die balusterförmige Keramikvase mit Deckel in sogenanntem Breetvelt-Dekor stammt aus der Manufaktur Plateelbakkerij Zuid Holland (PZH) in Gouda. Da das Gefäß mit einer Modell- und einer Dekornummer versehen ist, kann das Herstellungsjahr auf 1929 genau festgelegt werden. Das Dekor "Jasper" ist eine typisch großflächig angelegte Floral-Dekoration in kräftigen Farben.

Drei Hummel-Figuren

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Die Entwürfe für die kleinen Keramikfiguren stammen von Berta Hummel.

Die Keramikfiguren des weltberühmten sogenannten Hummel-Porzellans gehen zurück auf die Zeichnerin Berta Hummel (1909 - 1946), die später als Ordensschwester den Namen Maria Innocentia Hummel annahm. Sie zeichnete circa 400 Entwürfe, für die die Firma Göbel in Rödental (Bayern) die Rechte erwarb und sie ab 1938 in Keramik gefertigt hatte. Es gab zahlreiche Varianten und Szenen, die auf der ganzen Welt - besonders auch in Amerika - zu Sammlerstücken wurden.

Gemälde "Bauer mit Eseln und Gänsen" von Paul Meyerheim

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Die Szene mit einem Bauern und seinen zwei Eseln malte der Berliner Künstler Paul Meyerheim.

Das stimmungsvolle Ölgemälde zeigt eine malerische, dunkle Szene mit einem Bauern, der seine zwei mit Mehlsäcken beladenen Esel über einen schmalen Weg treibt, vor ihm eine kleine Gänseschar. Der Berliner Künstler Paul Meyerheim (1842 - 1915) malte und signierte das Bild 1864. Paul Meyerheim ist besonders für seine Tierdarstellungen, speziell exotischer Tiere bekannt. Die Inspirationsquelle seiner Werke war häufig der Zoologische Garten seiner Heimatstadt Berlin. Der Zustand ist teilweise restaurierungsbedürftig.

Kreisrätsel aus Ton-Bausteinen

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Bei dem kleinen Kreisrätsel handelt es sich um ein Geduldsspiel um das Jahr 1900.

Es handelt es sich um ein Geduldsspiel, hergestellt in der pharmazeutischen Firma Friedrich Adolf Richter "Ankerwerk" in Rudolstadt in Thüringen um 1900. Diese Art Spiel wird auch Tangram genannt und hat seinen Ursprung in China zwischen dem 8. und 4. Jahrhundert vor Christus. Das kleine Kreisrätsel besteht aus einfarbigen Ton-Bausteinen die, nach einer Vorlage, zu verschiedenen Figuren zusammengesetzt werden können. Dieses Taschenspielzeug genannt "Kopfzerbrecher" ist in der Tradition der großen Anker-Steinbaukästen entstanden, aus denen Brücken, Schlösser und ähnliches gebaut werden konnten.

Redaktion
Marina Bartsch-Rüdiger
Moderation
Janin Ullmann
Produktionsleiter/in
Anja Reingold
Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz