Lieb & Teuer

Sonntag, 05. Mai 2019, 16:00 bis 16:30 Uhr
Montag, 06. Mai 2019, 06:50 bis 07:20 Uhr

Wünsch Dir Deinen NDR mit Janin Ullmann  Foto: Susanne Reimann

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Moderatorin Janin Ullmann lädt interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer regelmäßig ein, in Kunstsprechstunden kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

Die Kunstobjekte im Überblick:

Großes Gips-Wandrelief "Zwei Reiter"

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Das Originalrelief "zweier Reiter" gehört zu einem Fries am Parthenontempel auf der Akropolis.

Der Gipsabguss zeigt zwei galoppierende Männer auf ihren edlen Rössern. Mit Liebe zum Detail werden die Körper und Gewänder der Reiter, aber auch das Muskelspiel der Pferde wiedergegeben. Das Originalrelief gehört zu einem Fries am Parthenontempel auf der Akropolis aus dem Jahr 440 bis 420 von Christus. Es ist heute im Akropolismuseum in Athen zu sehen. Dieser Gipsabguss stammt aus der Gipsformerei der Staatlichen Museum zu Berlin und ist um 1970 entstanden. Bis heute ist die Gips-Replik in weiß oder in Marmor-Farben zu einem Neupreis zu bestellen.

Schmuckstück Heuschrecken

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Das Schmuckstück zeigt zwei Heuschrecken in exakter Symmetrie zueinander.

Das Schmuckstück kann als Anhängeroder als Brosche getragen werden. Es zeigt zwei Heuschrecken, die in exakter Symmetrie zusammengesetzt sind. Es handelt sich um eine Goldschmiedearbeit in sogenannter Plique-à-jour-Email-Technik (Fensteremail) und wurde zusätzlich mit Opalen und Rubinen besetzt. Eine hochwertige Goldschmiedearbeit, wohl aus 750er-Gold, die Punzen fehlen. Der Künstler hat sich bei seiner Arbeit offensichtlich von den bekannten Werken René Lalique's inspirieren lassen, der Anfang des 20.Jahrhunderts einer der bekanntesten Schmuck- und Glaskünstler des französischen Jugendstils war.

Gemälde "Die Unterhaltung"

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Das Ölgemälde eines Herren mit Amsel stammt vom Münchener Maler Willy Moralt.

Das Ölgemälde auf Holz zeigt eine humorvolle, detailreiche Szene, in der sich ein Herr im Morgenrock und Pfeife auf seiner Terrasse mit einer kleinen Amsel unterhält, die keck auf seinem Tisch sitzt. Gemalt von dem Münchner Genre- und Landschaftsmaler Willy Moralt (1884 - 1947), der sich gelegentlich, wohl auch bei diesem Werk, von seinem großen Vorbild Karl Spitzweg hat inspirieren lassen. Das Bild ist Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden.

24 Porzellan-Sammeltassen-Gedecke

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Hersteller dieser Sammeltassen sind unter anderem Hause Bavaria und Winterling.

Die Sammeltassen stammen von verschiedenen Herstellern, unter anderem aus dem Hause Bavaria und Winterling, die sie wegen der damaligen Nachfrage in hohen Auflagen hergestellt hatten. Es handelt sich hierbei um große Fabrikationen, die vornehmlich Gebrauchsgeschirr produzierten - bei den jeweils unterschiedlichen Mustern handelt es sich ausnahmslos um Druck- oder Spritzdekore, keine Handmalerei. Die Gedecke sind in den 50/60er-Jahren entstanden und perfekt erhalten.

Wiener Uhr

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Das Werk der Uhr schlägt im Wiener Vier-Viertelschlag.

Die halbrunde aus Holz gearbeitete Uhr zeigt Elemente des Biedermeiers und des Empires. Sie wurde circa 1830 bis 1840 hergestellt. Es handelt sich um eine vergrößerte Portaluhr mit Alabastersäulen und Messing-Appliken. Oberhalb der mittleren Säulen befindet sich eine Bronze-Darstellung des Philosophen Platon. Der Korpus ist aus marmoriertem und intarsiertem Holz gefertigt. Sie ist liebevoll aber nicht in allen Details stilecht restauriert. Das Uhrwerk schlägt im Wiener Vier-Viertelschlag. Eine Besonderheit dieser Uhr ist die Verspiegelung hinter den Säulen, die die Wiener Uhr rund wirken lässt.

Redaktion
Marina Bartsch-Rüdiger
Moderation
Janin Ullmann
Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Produktionsleiter/in
Anja Reingold