Lieb & Teuer

Sonntag, 20. Januar 2019, 16:00 bis 16:30 Uhr
Montag, 21. Januar 2019, 06:50 bis 07:30 Uhr

Janin Ullmann mit dem Experten (ganz links) und Birgit Farwick, die ein Bronzepferd mit in die Sendung gebracht hat.

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Moderatorin Janin Ullmann lädt interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer regelmäßig ein, in Kunstsprechstunden kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

Die Kunstobjekte im Überblick:

Hengst-Bronze von Hinrich Hussmann

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Die Figur des Bronze-Hengstes stammt von Hinrich Hussmann.

Das Pferd ist sehr naturalistisch dargestellt. Der Künstler Albert Hinrich Hussmann (1874- 1946) hat als Maler und Bildhauer gearbeitet, und ist mit seinen Tierdarstellungen bekannt geworden. Der Hengst ist sehr lebensnah getroffen, fast wie ein Tierporträt in der freien Natur - ohne Reiter, ohne Zaumzeug. Hussmann ist nach dem Zweiten Weltkrieg nach Fürstenberg gegangen und hat auch Entwürfe für die dortige Porzellanmanufaktur  angefertigt.

Buch Tierheilkunde von C.O. Lampe

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Das Tierheilkunde-Buch stammt vom Autor Dr. C. O. Lampe.

Das populäre Buch wendet sich wohl an Leser, die in der Landwirtschaft arbeiten. Die wichtigsten Tiere: Pferd, Rind, Schaf, Schwein, Hund, Hahn und Gans sind in ganzseitigen zerlegbaren Abbildungen präsentiert. In verschiedenen Ebenen sind die Organe und das Skelett gezeigt. Eine ausführliche Legende bezeichnet jedes einzelne Teil um das Verständnis für diese Tiere zu wecken. Es gibt einen Ergänzungsband zur Tierheilkunde. Der Autor Dr. C. O. Lampe ist nicht bekannt, ebenso ist das Erscheinungsjahr nicht angegeben. Das Buch ist in Leipzig herausgekommen, wohl um 1900/1910.

Ölgemälde von Emma Ritter

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Das Ölgemälde eines lesenden Mannes stammt von Emma Ritter.

Das Ölbild zeigt einen lesenden Mann in einem dunklen Raum. Er trägt eine Schürze und scheint auf einer Tischkante in einer Werkstatt zu sitzen, vielleicht handelt es sich um einen Schriftsetzer, der Korrektur liest. Die Künstlerin Emma Ritter (1878-1972) war Schülerin von Lovis Corinth und hatte Kontakt zu vielen Künstlern der Brücke, die die Sommer in Dangast verbracht hatten. Auf der Rückseite findet sich der Vermerk "Berlin Friedenau", wo die Künstlerin von 1911 bis 1920 gelebt hat - in dieser Zeit könnte das Gemälde entstanden sein.

Porzellankorb mit Henkeln aus Meissen

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Der Henkelkorb entstand um 1860 in der Manufaktur Meissen.

Der Henkelkorb ist von der Manufaktur Meissen um 1860/1870 hergestellt worden. Das Flechtmuster wurde ursprünglich für ein großes Tafelservice für den sächsisch-polnischen Minister August des Starken, Alexander Joseph von Sulkowski, entwickelt und hat deshalb den Namen Sulkowski-Relief erhalten. An den hohen Henkelschlaufen sind jeweils zwei Köpfe angebracht, die zusammen die vier Jahreszeiten darstellen. Innen ist die Schale mit Blumenmalerei dekoriert. Das Modell ist um 1733 entstanden. Ein Henkel ist geklebt, es gibt kleine Bestoßungen.

21 Skizzen von Friedrich Eduard Meyerheim

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Die Skizzen hat Friedrich Eduard Meyerheim mit Bleistift und Feder gezeichnet.

Die kleinen Skizzen sind mit Bleistift oder Feder gezeichnet worden. Teilweise sind sie signiert beziehungsweise betitelt. Friedrich Eduard Meyerheim (1808-1879) entstammt einer Künstlerfamilie aus Danzig. Er hat viele Reisen unternommen und unterwegs kleine Zeichnungen angefertigt, deren Motive er später in seine größeren Werke übernommen hat. Es sind sehr unterschiedliche Darstellungen, Landschaften und Figuren, in den beiden großen Rahmen zusammengestellt worden.

Redaktion
Marina Bartsch-Rüdiger
Moderation
Janin Ullmann
Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Produktionsleiter/in
Anja Reingold